Dienstag, 25. Oktober 2016

[DIY]: easy peasy Blätter-Druck auf Stoff und Papier


die Technik, die ich Euch heute zeige, ist sooo einfach, dass ich mich fast schäme, sie unter dem Label DIY laufen zu lassen....






Und ehrlich....eigentlich hatte ich auch überhaupt nicht vor, dazu einen Post zu verfassen, ABER....nach meinem letzten Beitrag mit den *Batik-Kissen*, bekam ich einige Anfragen zu dem herbstlich angehauchten Blätter-Bild auf dem Regal über unserem Sofa. 
Wo hast Du das gekauft? oder kann man sowas etwa selber machen?






Ja! Man kann!! und das sogar ganz easy....ohne viel Werkzeug. Ihr braucht auch keine Schablone ausschneiden oder gar einen Stempel schnitzen....und auch der viel gelobte Plotter kommt hier wirklich gar nicht zum Einsatz!






Alles, was Ihr braucht: 

--> eine Handvoll schöner Blätter
--> einen Pinsel
--> einen Tuschkasten oder Stoffmalfarbe (oder beides)
--> weisses Papier oder weissen Stoff (bzw. Kissenbezug)

Also erstmal raus an die frische Luft und in den wunderbar herbstlichen Wald, die Parkanlage oder wo auch immer bei Euch schöne Laubbäume zu finden sind. 
Sammelt ein paar heile Blätter. Dabei ist es unerheblich, ob sie sich schon verfärbt haben oder noch richtig grün sind.






Egal, ob Ihr auf Stoff oder auf Papier drucken wollt:
die Blätter müssen erstmal ein wenig "geplättet" werden. Dazu reicht es, wenn Ihr sie einige Stunden in ein dickes Buch legt....
Wirklich, ein paar Stunden sind genug, sie brauchen nicht durchtrocknen, sondern sollen nur glatt werden.

für den Papierdruck: 
nehmt Ihr Euch jetzt ein Blatt und bestreicht es von hinten (also die Seite, auf der die Blattadern gut herauskommen) mit ein wenig Tusche. Dabei könnt Ihr mit den Farben wild experimentieren oder einfach ganz schlicht bleiben...ganz wie Ihr mögt.






Jetzt positioniert Ihr das Blatt mit der bemalten Seite (is klar oder?) auf das Papier und legt ein Blatt Küchenkrepp darüber. Nun vorsichtig andrücken und sanft hin und her streichen. Küchenkrepp und Blatt entfernen...und....tadaaa! Da ist Euer Druck schon!






Daraus kann man jetzt natürlich tolle Grusskarten oder Ähnliches basteln....oder Ihr macht es wie ich: packt Eure Drucke einfach in einen schlichten Rahmen und hängt sie an die Wand.
Ich habe dann noch zusätzlich kleine "Hinweis-Schilder" mit dem Namen der Bäume auf das Glas geklebt....zugegeben: etwas klugscheisserisch....aber irgendwie sieht das Werk dadurch gleich etwas professioneller aus...oder?






Das gezeichnete Blatt in dem Einzelrahmen, ist übrigens ein Werk meiner jüngsten Tochter und die perfekte Ergänzung für mein herbstliches Regal.






So...weiter im Text: natürlich funktioniert das Ganze auch auf Stoff.

beim Stoffdruck macht Ihr alles fast genauso, wie oben beschrieben....nur eben auf Stoff und mit Stoffmalfarbe. Wichtig ist, dass Ihr unter Eurer Stoffstück (oder in den Kissenbezug) eine Schicht Zeitungspapier legt, damit die Farbe nicht auf andere Stoffschichten durchdrückt.
Danach gut trocknen lassen und die Farbe (wie auf der Stofffarbe angegeben) mit dem Bügeleisen fixieren.
Und fertig ist das nächste individuelle Einzelstück!






Wie gesagt: wirklich total einfach, aber dabei so effektvoll! Jede einzelne Blattader zeichnet sich ganz deutlich ab....ich find´s wunderschön!

Für meinen Stoffdruck habe ich mal wieder ein altes, geerbtes Stecklaken genutzt und daraus schnell zwei Kissenbezüge genäht. Wie man so einen Kissenbezug schnell und einfach selber näht, hab ich Euch in *diesem Post* schon einmal gezeigt.






Diese herbstlichen Bilder schicke ich jetzt zu den Kreativas, sowie zum creadienstaghandmade on tuesday und den Dienstagsdingen wo jede Woche viele kreativen Ideen gesammelt werden.

und mit meinem Motto für quasi jeden Tag, wünsche ich Euch jetzt eine schöne Herbstwoche!

bis bald
Smilla



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Dienstag, 18. Oktober 2016

[DIY]: Shibori - Batik...einfach schön!



Da habe ich doch vor ein paar Wochen bei Jule und Evi von den *crafty neighbours* ein tolles Buch gewonnen.......Danke nochmal an Euch Zwei!




Und klar, daraus musste ich natürlich auch gleich etwas umsetzen.
Es geht um Batik....jaaaa, haben wir alle schon mal gemacht....vor gefühlten 100 jahren oder so.....aber ich find´s immer noch schön. Deshalb war das gewonnene Buch "Shibori - Traditonelles Färben neu interpretiert" von Christiane Hübner einfach ein Anstoss, doch wieder einmal mit Farbe zu experimentieren.





Ok....ganz so traditionell wie im Buch ist es bei mir nicht geworden, ich bin einfach faul und bequem.
Daher habe ich mir auch kein Farbbad angerührt und den Stoff von Hand getaucht, bewegt und ausgespült....nee, ich habe auf die etwas vereinfachte Methode des Färbens in der Waschmaschine zurück gegriffen.





Ein paar neue Kissen sollten zum Herbst sowieso einziehen, die wurden dann eben mit der Batik-Methode zu schönen Unikaten.
Da meine Jüngste auch Lust auf selbstgestalteten Stoff hatte, gingen wir zusammen ans Werk.

Wie schon erwähnt, bin ich ja recht faul....deshalb habe wir uns auch für zwei etwas einfachere Methoden entschieden: ne-maki shibori und kumo shibori.
Ok, das lag jetzt nicht nur an meiner Bequemlichkeit, sondern auch daran, dass ich mir nicht ganz sicher war, ob das Batiken in der Waschmaschine denn tatsächlich so funktioniert...oder ob hinterher die ganze Mühe umsonst gewesen wäre.
Ich kann Euch versichern: es funktioniert ganz wunderbar!





Für die ne-maki Methode braucht Ihr:
--> weissen Stoff
--> Glasmurmeln
--> kleine Gummibänder
--> Färbemittel für die Waschmaschine

Die Murmeln werden einfach in den Stoff gelegt und fest mit den Gummibändern fixiert. Das könnt Ihr nach einem Muster machen, welches Ihr Euch vorher mit einem auswaschbaren Textilmarker vorzeichnet oder Ihr verteilt sie einfach wild auf dem ganzen Stoff.




Für die kumo Methode benötigt Ihr:
--> weissen Stoff
--> einen dünnen Holzstab (z.B. ein Schaschlikstäbchen)
--> festes Garn/ Zwirn
--> Färbemittel wie oben

Die entstehenden Muster heissen auch "Spinnweben", was ich sehr passend finde. Um eine Spinnwebe zu gestalten, müsst Ihr ein Holzstäbchen von unten in den Stoff schieben, so dass der Stoff quasi ein kleines "Zelt" darüber bildet. Jetzt werden die Stofflagen in Falten fest um den Holzstab gewickelt. Nun mit dem Garn von unten nach oben und wieder zurück den Stoff wirklich fest umwickeln.
Das Garn am Ende verknoten und den Holzstab vorsichtig entfernen.




Bei dieser Methode ist es wichtig, dass Ihr wirklich ganz fest wickelt und oben eine kleine Spitze freilasst, damit der Faden in der Waschmaschine nicht vom oberen Ende rutscht.
Eigentlich sollte mit den Spinnweben eine ganze Bettwäsche gestaltet werden, aber bei der Decke haben wir wohl nicht akkurat genug gewickelt, dort ist das Muster jetzt recht blass.....

Dann haben wir die Wäschestücke 15min in kaltem Wasser liegen lassen, ausgedrückt und in die Waschmaschine getan. Farbe hinzufügen und ganz nach Packungsangabe färben. 
Danach das Garn, bzw. die Gummis abfummeln und freuen!





Wir haben einfach alte Kopfkissenbezüge genutzt, die hier schon ewig auf einen Einsatz warten. Der Stoff ist in sich etwas gemustert, deshalb die leichten Streifen auf dem einen Kissen.

Also wir sind mit dem Ergebnis ganz zufrieden und werden sicher noch häufiger in den Farbtopf greifen....und uns dann vielleicht auch mal an die komplizierteren Varianten wagen.




Ganz nebenbei ist auch endlich ein wenig Herbstdeko eingezogen....und eine alte Leiter.

Sooo lange hab ich mir schon eine schöne alte Leiter gewünscht....und nachdem ich die selbstgebaute Birkenleiter aus *diesem Post* im Sommer in den Garten umgezogen ist (und sich da auch ganz gut macht ) hatte ich nun das Glück, dieses Schmuckstück aus einer Abriss-Scheune retten zu dürfen. Ok....die Schönheit war nicht gleich zu sehen....aber ich hatte sie vor Augen. Mit Bürste und Seife wurde sie gereinigt, dann gekürzt und gegen Holzwürmer behandelt. Da das ursprünglich recht dunkle Holz zwar schön war, aber in unserer Sofaecke zu düster wurde, bekam sie noch einen Hauch weisse Farbe verpasst.





Ich bin ganz verliebt in das neue "Erbstück"!
Was meint Ihr?

Übrigens haben mir die Mädels von den crafty neighbours auch noch Snappap mit geschickt.....das wartet jetzt auf einen kreativen Einsatz...ich werd´ berichten!

Jetzt schicke ich die neuen Kissen noch schnell zu den Kreativ-Sammelstellen von creadienstagDienstagsdinge und zu Handmade on Tuesday und dann bin ich auch schon weg....

Eure Smilla




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Montag, 10. Oktober 2016

[BÜCHERLIEBE] : Farbenrausch


Es ist Herbst....und das ist auch gut so!
Ja...ich höre schon einige jammern: aber der Sommer usw....papperlapapp! 
Der Herbst ist klasse und ich liebe ihn.






Passend dazu stelle ich Euch heute mal wieder ein tolles Buch vor, dass mir gerade ins Haus geweht ist:




Farbenrausch
Zauberhafte Dekorationen für Herbst und Winter
von Angelica Linnhoff
erschienen bei BusseCollection
ISBN: 978-3-512-04075-7
Preis: € 18,--




Ihr kennt mich: Farben werden bei mir immer eher dezent eingesetzt. Aber bei farbiger Naturdeko werde selbst ich schwach. Und im Herbst kann man da so richtig aus dem Vollen schöpfen.




Im vorgestellten Buch findet man viele Anregungen, die teilweise auch in unterschiedliche "Farbgruppen" eingeteilt sind.




Kleine, süsse und zauberhafte Ideen, ergänzt durch das eine oder andere Rezept, begleiten uns vom Indian Summer über den Herbst bis in die Winterzeit.




Auch für die winterliche Dekoration finden sich zahlreiche Inspirationen. Ok, die sind für meinen (schlichten) Geschmack zum Teil dann doch etwas zu bunt und glitzerig, aber auch für die Grau-Weiß-Liebhaber ist etwas dabei.




Ich habe mir in jedem Fall ein paar Anregungen mitgenommen und die Rezepte haben mich auf Anhieb überzeugt und werden vermutlich allesamt in der nächsten Zeit einmal ausprobiert.
Ich meine, mal ehrlich: Transsilvanische Kekswürfel ??!! die muss schon allein wegen des Namens einmal probieren!




Erhältlich in jeder Buchhandlung, natürlich könnt Ihr den Titel auch im Netz bestellen, aber das Einkaufserlebnis in einer "echten" Buchhandlung, der Service, die Beratung und der Geruch von Büchern ist durch nichts zu ersetzen.

Probiert es mal aus, Ihr habt sicher eine Buchhandlung vor Ort, die sich über Euren Besuch freut!




Also wenn das nächste Schmuddelwetter-Tief über uns hinwegzieht, nicht jammern, sondern einfach mal zu so einem schönen Buch greifen, eine Kerze anzünden und sich mit einer Decke und einer Tasse Tee gemütlich aufs Sofa kuscheln.

Ich finde das herrlich! Aber jetzt  starte ich erstmal in die neue Arbeitswoche.

Nächste Woche gibt es dann hier mal wieder ein DIY zu sehen.

Geniesst den Herbst und bis bald!
Smilla

und wieder wie immer:
Dies ist meine persönliche Buchempfehlung, mein Geschmack.
Ich erhalte dafür kein Geld oder sonstige Zuwendungen, habe aber die freundliche Genehmigung des Verlages die obigen Bilder zu zeigen.
meine gesammelten Buchempfehlungen findet Ihr übrigens *HIER*



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Dienstag, 4. Oktober 2016

[LECKERES]: zimtige Mini-Apple-Pies


hach.....was war das für ein herrlich langes Wochenende! Und? Habt Ihr es gut genutzt?



Bei uns wurde (unter anderem) gebacken....und endlich bin ich auch mal bei dem tollen, monatlichen  *ich backs mir*-Event von Clara dabei.



Diesmal ist das Thema PIE....also gut....was genau unterscheidet denn nun einen Pie eigentlich von einer Tarte....oder einer Quiche? Ein Pie hat nicht nur eine Teigschicht "unten drunter", sondern auch immer eine oben drauf...einen Deckel sozusagen.

Sofort fühlte ich mich an meine Auslandszeit in Wales (vor Jahrzehnten) erinnert, dort gehörte in dem kleinen Bed & Breakfast Hotel, in dem ich arbeitete der klassische Apple Pie ganz klar zum guten Ton. Jeden Tag wurde er frisch gebacken und war immer ratzfatz alle.

Die Füllung habe ich für den heutigen Anlass etwas abgewandelt, aber das Rezept für den Teig stammt original aus dem Grosvenor Guest House in Borth.



Mini-Apple Pies

für die shortcrust Pastry (Teig) braucht Ihr:
--> 450g Mehl
--> 1 kräftige Prise Salz
--> 100g Butter
--> 60-80ml Wasser
--> Zucker nach Geschmack

Mehl in eine Schüssel sieben, Salz dazu. Butter in kleinen Stücken dazugeben. Alles kräftig durchkneten und nach und nach Wasser hinzukippen, bis ein geschmeidiger Teig entstanden ist. In Frischhaltefolie gewickelt etwa 30 Minuten im Kühlschrank ruhen lassen.
Für eine süsse Füllung könnt Ihr den Teig mit Zucker anreichern, das Teigrezept eignet sich aber auch hervorragend für herzhafte Varianten.

In der Wartezeit kümmert Ihr Euch um die fruchtige Füllung, Ihr braucht dafür:
--> 5 Äpfel
--> ca. 100 g Marzipan
--> ca. 20g Zucker
--> 1/2 Teelöffel Zimt
--> 10 weiche Karamellbonbons

zusätzlich braucht Ihr:
--> Eiweiss zum Bestreichen der Teigränder
--> Eigelb zum Bestreichen der Deckel
--> etwas Zimt/Zucker zum Bestreuen

Die Idee mit den Karamellbonbons habe ich bei Pinterest entdeckt, das Rezept dann allerdings etwas abgewandelt und ergänzt.
Die Äpfel schälen und in kleine Würfel schneiden, auch das Marzipan und die Karamellbonbons werden klein geschnitten. Alles mit dem Zucker und dem Zimt vermengen und kurz ziehen lassen.



Jetzt wird der Teig dünn ausgerollt. Entweder mit zwei verschieden grossen Formen Kreise ausstechen (die grössere für den Deckel der Pies) oder- so wie ich - die Kreise für den Deckel einfach mit den Fingern auf die richtige Grösse ziehen.
In die Mitte der Kreise nun die Füllung setzen und die Ränder mit Eiweiss einpinseln. Deckel drauf setzen und mit einer Gabel den Rand rundherum andrücken.
In die Mitte des Deckel mit einem scharfen Messer ein kleines Kreuz reinschneiden, damit der Dampf beim Backen entweichen kann.



Bepinselt Eure Mini-Pies nun noch mit etwas Eigelb und streut ein wenig Zucker/Zimt-Mischung drüber.
Dann ab in den vorgeheizten Ofen: 190 Grad Umluft, etwa 20 Minuten.



Perfekt für den 5 o´clock Tea....ok, bei mir gab´s Milchkaffee dazu....geht auch ;-))




Und jetzt lasst Euch die Pies und die kurze Woche schmecken!

bis bald
Eure Smilla



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