27 März 2016

Euch allen....




All meinen Lesern, meiner Familie und Freunden...einfach allen da draussen wünsche ich ein friedliches und entspanntes Osterfest, fernab von Terror und Krieg!



Eure
Smilla

22 März 2016

[LECKERES].....(nicht nur) für den Osterbrunch






Wie sieht bei Euch ein typisches Osterfrühstück aus?
Also bei uns ist das meist eher ein Brunch. Man trifft sich mit Familie und Freunden....nicht gaaanz so früh....der Tisch bricht vor lauter Leckereien fast zusammen....kleine Präsente werden überreicht (meist in kalorienreicher Form), die Tafel ist österlich-frühlingshaft dekoriert....und man braucht eigentlich den ganzen Tag über keine weitere Mahlzeit.



Die Vorbereitungen hierfür können in Stress ausarten....müssen sie aber nicht. Mein heutiges Rezept ist krisen-erprobt, lässt sich gut vorbereiten und ist einfach lecker!
Bei uns gibt es das gern mal als Hauptgericht, dann heiß und frisch aus dem Ofen....oder eben als Leckerei bei einem Brunch, dann gern kalt. 




kleine Lachs-Spinat-Quiches 
für ein Muffin-Blech (12 Stück) braucht Ihr folgende Zutaten:

1 Packung Blätterteig
600g Blattspinat (tiefgefroren)
200g Lachsfilet (tiefgefroren)
200g Räucherlachs
1 Zwiebel
1 Knoblauchzehe
1 Becher Schmand (200g)
3 Eßl Dill (frisch, tiefgefroren oder getrocknet)
1 Bio-Zitrone
3 Eier
etwas Öl zum Anbraten
Salz und Pfeffer




Den Blattspinat auftauen lassen und gut ausdrücken. Die Zwiebel und den Knoblauch fein hacken und in einer Pfanne in etwas Öl anschwitzen. Den Spinat hinzu geben und kurz mitdünsten lassen.
Zitronenschale abreiben, Zitrone ausdrücken.
Den Schmand mit den Eiern, Dill, Salz und Pfeffer, Zitronensaft und Schalenabrieb mischen und unter die Spinatmasse rühren.
Das Lachsfilet in kleine Würfel schneiden, den Räucherlachs in dünne Streifen und ebenfalls zu der Spinatmasse geben. Alles gründlich miteinander vermischen.

Nun das Muffinblech einfetten (ich nutze immer Öl-Spray, deshalb glänzt das Blech so unschön) und in jede Mulde ein Stück Blätterteig hineindrücken. Jetzt die Lachs-Spinatmasse auf die Mulden verteilen und ab damit in den vorgeheizten Backofen. Bei ca 180 Grad Umluft in etwa 35 Minuten backen.




Die Küchlein lassen sich am besten mit einem Suppenlöffel aus den Förmchen "herausdrehen".

Für die, die nicht nur auf Fleisch, sondern auch auf Fisch verzichten, fülle ich die Masse in die Förmchen, BEVOR ich den Lachs drunter mische. Danach einfach die restlichen Mulden mit der "Voll-Version" auffüllen. 
Auch die fischlose Variante ist wirklich lecker und saftig.

Dazu passt ein Salat und auch ein Dip mit Kräutern sehr gut.



Kräuter-Dip

250g Magerquark
1 Becher Saure Sahne
Dill und Schnittlauch
Salz und Pfeffer

Für einen Brunch (oder einen Spiele-Abend) kann man die die kleinen Dinger ganz entspannt am Vortag zubereiten und kommt dann nicht in Zeitnot.




Und? wäre das etwas für Euch? Was steht bei Euch dieses Jahr auf der Oster-Brunch-Tafel?

bis bald
Eure 
Smilla



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18 März 2016

[TYPISCH FÜR]: ein Blick in meine Bücherwelt


Als Kebo vor ein paar Tagen in ihrer *Typisch für*- Aktion das Thema "meine Bücher" auf den Tisch brachte, war klar: da bin ich dabei!

Ist auch nicht weiter verwunderlich...ich LIEBE Bücher  !!!
Wäre auch blöd, wenn es anders wäre, denn ich arbeite in einer (kleinen, süssen) Buchhandlung und habe natürlich schon aus beruflichen Gründen eine Affinität zu bedrucktem Papier.





Hier auf meinem Blog stelle ich sehr gerne Bücher vor. Allerdings immer "nur" Sachbücher zum Thema Wohnen, DIY und kochen beispielsweise. Meine gesammelten Buchempfehlungen findet Ihr übrigens *HIER*.

Privat und beruflich interessiere ich mich aber für jede Art von Buch. Ich lese sehr gerne Krimis, vor allem aber auch sogenannte "Problembücher" und Dramen, kann mich für viele Jugendbücher ebenso begeistern, wie für Fantasy-Romane oder Biografien und Lebensgeschichten. 
Durch meinen Job muss ich natürlich wirklich viel lesen....und hey, da hab ich echt ein hartes Los gezogen, nicht wahr?! ;-)
Oft bin ich "gezwungen", auch die Bücher zu lesen, die ich mir so erstmal nicht kaufen würde. Aber ich muss ja wissen, ob und vor allem WEM ich sie empfehlen kann. Dabei habe ich schon so manches Mal eine grosse positive Überraschung erlebt und wahre Schätze entdeckt. Man sollte eben immer offen für Neues sein!





Typisch für mich ist auch, dass ich häufig mehrere Bücher parallel lese....solange sie nicht dem gleichen Genre angehören, ist das gar kein Problem.
Es gibt eigentlich nur wenig, dass ich nicht lese....dazu gehören Liebesschnulzen, in denen immer alle verdammt gut aussehen, zum Erbrechen selbstlos handeln und das Ende auf jeden Fall auf Friede-Freude-Eierkuchen herausläfut.
Aber auch die haben eine grosse Anhängerzahl und das ist gut so, denn jeder Geschmack ist zum Glück anders. Und glaubt mir, ich kenne mich im Liebesschnulzen-Milieu trotzdem sehr gut aus....

Auf meinem Blog werde ich aber wohl weiterhin nur Bücher vorstellen, die thematisch zu meinen Kategorien passen....also sorry, keine Romane oder Krimis. Solltet Ihr aber mal einen heissen Tipp brauchen, dann schreibt mich gerne an.





Seit ich blogge, sind zu den Wohn- und Dekobüchern nun auch auffallend viele Sachbücher zum Thema Fotografie hinzugekommen. manche sind echt trocken und dröge, andere tatsächlich so, dass sogar ich verstehe, was sie mir erklären wollen....das ist doch schonmal was! Dann gilt es nur noch, das Erlernte umzusetzen...
Interessiert Euch diese Thematik? Sollte ich aus dem Bereich auch mal ein Exemplar empfehlen ??




Typisch für mich und meine Bücher ist auch, dass sie überall in der Wohnung herumliegen.....es kommt einfach ständig Nachschub, so ist das eben, wenn man an der Quelle sitzt. Überall findet man sie in Stapeln: auf jedem kleinen Tisch, auf dem Sessel, dem Schrank....einfach auf jeder vermeintlich freien Fläche. Mr.Right meint immer, ich hätte das Empire State Building auf meinem Nachttisch....ganz unrecht hat er mit diesem Vergleich nicht....





Ist ein Buch bei mir in "Ungnade" gefallen, kann es durchaus passieren, dass es hier für ein Bastelprojekt herhalten muss. Wie z.B. hierhier oder hier. 
Aber wegwerfen kann ich Bücher nicht wirklich.....auch schlechte nicht....denn gibt es wirklich schlechte Bücher? oder haben sie nur meinen Geschmack nicht getroffen? Schliesslich steht hinter jedem Buch ein Autor, der viel Zeit, Herzblut und Hoffnungen in seinen Text gesteckt hat. 





Und? Möchtet Ihr auch von Eurer Bücherliebe berichten? Bis zum 31.03. könnt Ihr Euren Post noch bei Kebos Aktion verlinken. Ich bin gespannt!





Meine Tulpen (ja, schon wieder!) und meine Osterglocken (ok, die hatte ich dieses Jahr noch nicht) schicke ich nun noch ganz fix zu Helgas Friday Flowers und entschwinde dann ins Wochenende. 
Geniesst das (hoffentlich stattfindende) Frühlingswetter...vielleicht mit einem guten Buch?


bis bald
Eure 
Smilla

15 März 2016

ein klitzekleines Oster-[DIY]



Ob Ihr´s glaubt oder nicht: ich wurde tatsächlich schon per Mail gefragt, wo denn meine Osterdeko bleibe....ob ich dieses Jahr gar nicht österlich dekorieren wolle.....

Doch, doch: ich will! Aber der rechte Funke wollte anfangs nicht so wirklich überspringen, mir ist das irgendwie noch zu früh in diesem Jahr. Am letzten Wochenende aber war es dann soweit: Tadaa, ich habe österlich dekoriert!




Heute zeig ich Euch einen kleinen Teil davon, der Rest folg später....und zwar habe ich Euch ein schnelles DIY mitgebracht, das nicht viel Arbeit macht, sich aber dennoch wirklich sehen lassen kann.

aber mal so ganz nebenbei.....auch ohne Osterdeko dreht sich die Welt weiter....man glaubt es kaum, ist aber so. Also an alle da draussen, die keine Zeit oder Lust haben, mit Eiern und Hasen zu hantieren: lehnt Euch einfach entspannt zurück und freut Euch über das tolle Frühlingswetter! (mir ging es bis vor ein paar Tagen ebenso!)




Nun aber zur schnellen Nachmach-Idee, Ihr braucht:

--> schwarze Klebefolie (andere Farben sind natürlich auch erlaubt...aber nur ausnahmsweise, weil Ostern ist und so)

--> Vorlage Eurer Wahl (ok, Hasen zu nehmen ist jetzt nicht furchtbar kreativ, passt aber gerade)

--> Dymo Etikettendrucker, Schere

--> leere Marmeladengläser oder Tassen, evtl. Geschenketiketten




Der Rest erklärt sich quasi von selbst: das gewünschte Motiv auf die Klebefolie übertragen, ausschneiden und auf Gläser oder Tasse aufkleben....nein, ich habe leider keinen Plotter und mache das noch von Hand.....noch. Den Text mit dem Dymo ausdrucken und ebenfalls aufkleben. Fertig!

Hatte ja versprochen, dass es schnell geht oder??!!




So ein paar alte Marmeladengläser kommen auf diese Weise ganz gross raus.....nur noch ein bisschen Osterkram einfüllen.....bestimmt auch hübsch mit Moos und Zweigen drin!

So eine schlichte weisse Tasse vom Schweden lässt sich auf diese Weise ganz fix in ein Lieblings-Einzelstück verwandeln. Spülmaschinentauglich sind die Aufkleber zwar nicht, aber diese Tasse hat schon den einen oder anderen Spülgang per Hand hinter sich gebracht und alles hält noch. Und nach Ostern? na, da werden die Aufkleber einfach wieder abgezogen und nahtlos mit der Weihnachtsdeko begonnen....sooo lang ist es dann ja nicht mehr ;-)




Die Tasse eignet sich auch prima als süsse Geschenkidee auf der Ostertafel, vielleicht noch mit einem kleinen Süßkram-Beutel befüllt ? Da kommt dann auch das Hasen-Geschenk-Etikett zum Einsatz, dass auch eine Dymobeschriftung bekommen hat. In diesem Fall habe ich den Hasen allerdings aus Tonpapier ausgeschnitten und aufgeklebt und ihm mit einem weissen Lackstift noch ein kleines Schwänzchen verpasst.




Für heute war es das auch erstmal.....aber keine Sorge, ein paar Bilder mit meiner restlichen Osterdeko folgen in den nächsten Tagen...will ja nicht, dass wieder Klagen kommen ;-)
Diese kleinen Hasen schicke ich nun zu der AllerlEi-Aktion von den Germaninteriorbloggers und zum Creadienstag

bis bald
Eure
Smilla




11 März 2016

[BÜCHERLIEBE] trifft auf Freitagsblumen: Inspiration für kreatives Wohnen



Danke für Eure zahlreichen Kommentare zum Veggie-Grünkohlrezept....jaha...bei Grünkohl gehen die Meinungen echt weit auseinander....ist wie beim Karneval: entweder man liebt ihn oder man hasst ihn...dazwischen gibt´s nix ;-))
Auch über Eure Glückwünsche zum (verpennten) Bloggeburtstag habe ich mich wirklich gefreut!








Heute habe ich wieder einmal ein Buch für Euch und für Nicoles Aktion *Buch & Mehr* unter die Lupe genommen:




INSPIRATION FÜR KREATIVES WOHNEN
von Caroline Rowland
erschienen bei BusseCollection
ISBN: 978-3-512-04063-4
Preis € 29,95


Wo lasst Ihr Euch normalerweise inspirieren? In Zeitschriften? Wohnungen anderer?....klar.....aber vor allem in Einrichtungsläden findet man die pure Ideenvielfalt auf einem Haufen!





Und genau davon handelt dieses Buch: 
Es nimmt uns mit in die schönsten Einrichtungsläden dieser Welt!
Die Autorin Caroline Rowland hat 30 aussergewöhnliche Läden besucht und durfte sich auch in den privaten Räumen der Inhaber umsehen.



Dieses Werk versteht sich nicht als Anleitungsbuch à la: "mach es so, dann sieht es toll aus!" , sondern will Ideen vermitteln, um eigene Wohnsituationen so kreativ und stimmungsvoll wie möglich in Szene zu setzen.




Verschiedene Themen wie Stilfragen, Beleuchtung, Präsentation und Aufbewahrung werden immer anhand von Beispielen aus den besuchten Einrichtungsläden und Privatwohnungen behandelt.




Im zweiten Teil des Buches bekommt man dann die bunte Mischung der Läden und Wohnungen vorgestellt.
Ganz verschiedene Stilrichtungen sind dabei von Lifestyle-Shops über Vintage-Läden und auch Geschäfte mit angeschlossenem Café haben eine eigene Rubrik.






Für mich ist es ein Coffeetable-Book, das viele Einblicke in tolle, aussergewöhnliche Läden ermöglicht und zu eigenen Ideen anregt.

Erhältlich in jeder Buchhandlung, natürlich könnt Ihr den Titel auch im Netz bestellen, aber das Einkaufserlebnis in einer "echten" Buchhandlung, der Service, die Beratung und der Geruch von Büchern ist durch nichts zu ersetzen.

Probiert es mal aus, Ihr habt sicher eine Buchhandlung vor Ort, die sich über Euren Besuch freut!





Ganz nebenbei habe ich Euch noch meine Freitagsblumen untergeschoben, die ich gleich bei Helga verlinke....jaaa....ich höre Euch schon stöhnen: schon wieder Tulpen? laaaangweilig!
Aber für mich sind die einfach ab Januar ein Dauerbrenner....und nun mal nicht meckern, diesmal hab ich sogar farbige dabei ;-)






Wünsche Euch einen schönen Start ins Wochenende, habt Ihr etwas Spannendes vor?

Eure Smilla















und wieder wie immer:
Dies ist meine persönliche Buchempfehlung, mein Geschmack.
Ich erhalte dafür kein Geld oder sonstige Zuwendungen, habe aber die freundliche Genehmigung des Verlages die obigen Bilder zu zeigen.
meine gesammelten Buchempfehlungen findet Ihr übrigens *HIER*






08 März 2016

Ein fettes DANKESCHÖN und ein nicht ganz so fettes Veggie-Grünkohlrezept



Heute möchte ich mich einmal bei Euch bedanken....für all die lieben Kommentare und Emails, die Ihr immer schreibt....und für Eure Treue....denn....man glaubt es kaum, aber ich habe doch glatt den zweiten Bloggeburtstag von Smillas Wohngefühl verpennt!

Erst gestern fiel mir plötzlich ein....da war doch noch was.....also heute mit ein paar Tagen Verspätung: Danke an Euch, die besten Leser aller Zeiten, ob still oder kommentierend....ohne Euch würde es diesen Blog vermutlich schon längst nicht mehr geben. 
Ihr motiviert mich immer wieder aufs Neue und das muss ja auch mal gesagt werden!





Viele wollten nun tatsächlich das vegetarische Grünkohlrezept haben....nunja....da stellt man sich die Frage: wie fotografiert man ein klassisches Grünkohl-Gericht so, dass es bei Instagram den Hashtag #Foodporn verdient ?

Ganz ehrlich? gar nicht!
also zumindest ich bekomme das nicht hin, aber mir fallen da spontan 2-3 tolle Foodblogger ein, die selbst diese grünlich-braune Masse noch sexy aussehen lassen würden....aber ich eben nicht.
Das heisst: fotografiert hab ich ihn dann schon, wie Ihr gleich sehen werdet....aber der Brüller isses nicht. Dafür ist der Geschmack aber einfach göttlich und es sind ja bekanntlich die inneren Werte, die zählen. Ja, ich kann es mir schönreden!

Für alle die, die den Brauch des (norddeutschen) Kohlgangs nicht kennen:
Man läuft an einem möglichst kalten Tag (die Grünkohlsaison geht so von Ende November bis Anfang März) erst einmal mit einer Gruppe von Freunden stundenlang durch Wald und Wiesen. Immer mit dabei: ein Bollerwagen, der heisse und kalte (meist hochprozentige) Getränke enthält.
An jeder Kreuzung wird 1. einer hinter die Binde gekippt und 2. ein Spiel gespielt 
Regeln sind da eigentlich egal, denn wer verliert muss Einen trinken....wer gewinnt natürlich auch.
Danach geht´s ab in die warme Stube zum deftigen Grünkohlessen (wenn man denn noch am Zielort ankommt).




Wir waren bei unserem Kohlgang am letzten Samstag allerdings ganz brav und hatten nur Kinderpunsch und Bier dabei....man will sich ja auch nicht vor den spanischen Ausstauschschülern, die mit von der Partie waren, blamieren.

Da ein Teil unserer Familie aber seit Jahren vegetarisch lebt, gab es eben zweierlei Grünkohl: den deftig/fettigen mit Pinkelwurst und Kassler und die vegetarische Variante.
Ganz bewusst haben wir auch die Veggie-Pampe klassisch zubereitet, denn uns war nach "richtigem" Grünkohl und nicht nach so neumodschem Kram mit Chiasamen und Matchapulver ;-) (obwohl man beides durchaus in diesem Haushalt findet, man muss ja mit der Zeit gehen)





Zubereitung: (am besten am Vortag)
Zwiebel hacken, in etwas Öl andünsten. Grünkohl aus der Dose dazu (achtet darauf, dass Ihr den nehmt, der nur gesalzen, aber ansonsten nicht gewürzt ist). Den Räucher-Tofu klein würfeln und hinzugeben, ebenso alle Gewürze, den Senf und die Gemüsebrühe dazu und mit etwas Wasser aufgiessen. Ca. 1,5 Stunden kochen lassen.
Am nächsten Tag nochmals aufkochen lassen und die Hafergrütze unterrühren. Diese sollte ca. 30 Minuten mitkochen, aber Vorsicht: immer gut umrühren, durch die Hafergrütze brennt die Pampe schnell an.
Dazu passen Salz- oder Bratkartoffeln und auch Salat.
Wer den Räucher-Tofu nicht mitessen mag, der schneidet ihn vorab einfach in grosse Stücke, die sich nach dem Kochen entfernen lassen....es geht nur um den Geschmack, den er abgeben soll.

Übrigens heisst dieses Kohlgericht zwar in Niedersachsen Grünkohl, in Bremen aber sagt man dazu passenderweise Braunkohl.
Jedenfalls erhält die vegetarische Variante durch den Räucher-Tofu einen richtigen rauchig/deftigen Geschmack und hat selbst überzeugte Fleischesser (die natürlich alle probieren wollten), wirklich positiv überrascht.
Ein Pluspunkt der Veggie-Variante: sie enthält weit weniger Fett, als der fleischige "Bruder".




Jetzt aber wieder etwas "leichtere" Bilder.....eigentlich wollte ich Euch ja heute von der neusten 
wir-stellen-die-Sofaecke-um-Aktion berichten. Ich war ziemlich perplex, dass eine Leserin in einem meiner letzten Post sofort aufgefallen war: "Sag mal hast Du Dein Wohnzimmer umgestellt?" 
so ein Adlerauge, dabei war auf einem Foto nur im Hintergrund ein winziges Eckchen der besagten Couch-Area zu sehen.....!

Nun kam aber alles doch ganz anders. Ja...nee...wir hatten tatsächlich umgeräumt und unsere alten, grünen Ledersofas an andere Positionen gestellt....eigentlich waren die auch noch echt gut in Schuss.....und soooo hässlich auch nicht....und eigentlich hatten wir auch gar nicht vor, etwas anderes anzuschaffen......ja eigentlich....
Aber dann hat mir jemand ein Angebot gemacht, dass ich nicht ablehnen konnte (nein, der Pate war´s nicht).....dazu aber ein anderes Mal mehr....heute nur ein kleiner Einblick......




und schwups bin ich auch schon wieder weg.......die Arbeit ruft! 

Liebe Grüße, Eure Smilla!


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05 März 2016

[LECKERES]: heute geb´ ich meinen Senf dazu....



genauso isses: heute gibt es die volle Portion Senf!

Es gibt da nämlich einen super leckeren (und recht teuren) Senf, den fast alle in unserer Familie lieben. Da man an die Marke aber in der Regel nur auf Mittelaltermärkten und bei anderen Events kommt (wahrscheinlich kann man sie auch irgendwo im Internet bestellen), gibt es den bei uns nicht so oft. Ist auch besser so, denn er macht süchtig und hat zudem noch einen nicht ganz kleinen Preis.




Neulich hab ich mir dann aber gedacht: den muss man doch auch irgendwie selbst herstellen können. Die Rezepte, die ich im Netz für die Senfherstellung fand, haben mich alle nicht so ganz überzeugt. Also wurde herum probiert und tadaaaaa: hier kommt mein Rezept für den süchtig machenden Honig-Mohn-Senf 

Ihr braucht:

100g helle Senfkörner
100ml Wasser
30ml Kräuter-Essig
1 Tl. Salz
2 Eßl. Mohn
ca.40g Honig evtl. mehr



Die Senfkörner fein mahlen. Die meisten Küchenmaschinen können heute sowas, das finde ich klasse!
Alle Zutaten in einer Schüssel mischen und einige Minuten mit dem Handrührgerät kräftig durchrühren. Die Masse dann ein paar Stunden offen bei Zimmertemperatur ziehen lassen.

Dann das Ganze in ein sauberes Schraubglas füllen und nun ganz wichtig:
mindestens 2 Wochen im Kühlschrank reifen lassen....ja, da müsst Ihr durch....glaubt mir: es lohnt sich, diese Geduld aufzubringen!




Lasst Euch nicht vom durchdringenden Essiggeschmack und der herben Schärfe abschrecken, die der Senf anfangs hat....das gibt sich weitesgehend während der Reifungsphase. 

Nach 2 Wochen habe ich den Senf noch einmal aufgerührt und weil er für meinen Geschmack noch zu wenig Honig drin hatte, habe ich einfach noch welchen hinzugefügt. Er ist ein wenig schärfer als das Original, schmeckt uns aber fast noch besser.....superlecker zu Käse, zu Gegrilltem, aber auch einfach so aufs Brot.




Die angegebene Menge ergibt übrigens ein grosses Marmeladen-Schraubglas voll.....nicht nur so ein kleines Gläschen wie auf den Bildern....aber das war der klägliche Rest, der von dem Senf noch übrig war, als ich endlich dazu kam, die Bilder zu machen.....

Die Menge hat bei uns ganze zwei Wochen gereicht, das spricht doch für sich oder? Der nächste reift nun schon im Kühlschrank vor sich hin....

Die Kombination aus dem süssen Honig und dem scharfen Senfmehl finde ich einfach genial. Und die Mohnkörner machen das Ganze ein klein wenig chrunchig.


Super lecker war dazu übrigens das Brot, dass Ihr auf den Bildern sehen könnt. Ich muss ja ehrlich sagen: ich bin kein Fan von Backmischungen....diese hier war bei den Goodies vom Blogst Workshop dabei und sowas lässt man natürlich nicht verkommen....also ganz fix gebacken....und: dieses Dinkel-Vollkornbrot von den Backschwestern hat mich, was Backmischungen angeht, vollkommen bekehrt. Das Brot ist super saftig und die kurze Zutatenliste kommt ganz und gar ohne E-Nummern oder sonstiges künstliches Zeug aus.

Davon hab ich nun gleich mal ein paar Tüten bestellt....Kundenfang mit Warenprobe? läuft bei mir! 

Jetzt wünsche ich Euch einen wunderbaren Samstag, hier geht es gleich los zum traditionellen Kohlgang....man muss dem spanischen Austauschmädchen ja zeigen, wo es gelandet ist.
Habt Ihr Interesse an einem vegetarischen, aber klassischem Grünkohlrezept ohne viel SchnickSchnack? Dann reiche ich das gerne nach!

Eure
Smilla