31 Mai 2016

[DIY]: Ornament-Muster auf Schaltafel


Kennt Ihr das auch, dass Ihr eine Inspiration für ein Projekt seht, welches Ihr unbedingt machen wollt und das dann trotzdem Ewigkeiten auf der (nie enden wollenden) To-do-Liste landet und immer wieder nach hinten geschoben wird....weil irgendetwas anderes vermeintlich wichtiger ist (oder einfach schneller geht)?

So ein Projekt zeig ich Euch heute.
Nach meinen selbst auferlegten [WOHLFÜHLWOCHEN] regt sich meine Kreativität endlich langsam wieder.....aber ich fange heute mal "klein" an, nämlich mit einer Idee, die nicht von mir stammt, sondern von der wunderbaren Bianca, die auf ihrem Blog schon viele dieser bemalten Schaltafeln gezeigt hat.




28 Mai 2016

Abschluss des [WOHLFÜHLWOCHEN-EXPERIMENTS] und Fazit


Tja, nun ist es tatsächlich soweit: die sechs Wochen sind um!
Irgendwie ging das ganz schön schnell. Einige haben mich gefragt, ob ich meine Erfahrungen noch einmal zusammen fasse....klar mache ich das!

Ganz nebenbei jubel ich Euch noch ein paar Bilder vom letzten Radtour unter, stört Euch doch nicht oder? 






Warum hatte ich mich vor sechs Wochen eigentlich zu dieser WOHLFÜHLWOCHEN-Aktion entschieden?
Ich war müde, unglaublich müde und träge ....antriebslos ....unkreativ....fühlte mich alt und schwach.

25 Mai 2016

[WOHLFÜHLWOCHEN-EXPERIMENT]: Besser schlafen! Acht Tipps, die (mir) wirklich helfen!




Hoppla! und schon sind wir mitten in der der 6. Woche meines Experiments, dass sich nun langsam aber sicher dem Ende zuneigt.

Heute geht es um ein – zumindest für mich – wichtiges Thema: den Schlaf

Im Rahmen meines WOHLFÜHLWOCHEN-EXPERIMENTS ist das für mich durchaus ein Punkt, der ziemlich weit oben auf meiner Liste steht. Denn nur wenn man sich nach einer Nacht ausgeruht fühlt, fühlt man sich auch wohl.




Eigentlich wollte ich den Post dazu schon letzte Woche bringen, aber dann habe ich mich mehr und mehr in die Materie eingelesen und festgestellt: „mal eben so“ kann ich dazu nix schreiben.
Deshalb wird es heute auch ungewohnt textlastig werden und die Fotos sind eher Beiwerk am Rande.

Viele von Euch haben mir in Kommentaren und Mails geschrieben, dass das Problem der Schlaflosigkeit auch sie betrifft und sie für jeden Input dankbar sind, der helfen könnte.
Das hat mich schon ein wenig unter Druck gesetzt, denn schliesslich bin ich kein Schlaf-Forscher, sondern nur jemand, der selbst betroffen ist. Bitte behaltet das im Kopf, wenn Ihr meine Gedanken dazu lest.

Laut einer Umfrage und Untersuchungen des Rober-Koch-Instituts, leiden etwa ein Viertel der deutschen Erwachsenen an Schlafstörungen, sie gehören zu den häufigsten Gesundheitsbeschwerden.
Schlafmangel hat nicht nur Einfluss auf die körperliche Gesundheit, sondern kann sich auch in psychischen Störungen bemerkbar machen.
Studien haben ergeben, dass zu wenig Schlaf unter für Depressionen und Übergewicht verantwortlich sein kann. Natürlich neben zig anderen Ursachen.

Aber wieviel Schlaf brauchen wir eigentlich, um wirklich ausgeruht zu sein?

Es werden bei einem Erwachsenen ungefähr 7-8 Stunden Schlaf benötigt, um eine Regeneration der Körperfunktionen über Nacht zu ermöglichen und am nächsten Tag voll einsatzfähig ans Werk gehen zu können.

Was, wenn man das nicht „hinbekommt“? Weil einem das Einschlafen schwerfällt oder man nicht durchschlafen kann und immer wieder wach wird? Man sich am nächsten Morgen fühlt, als hätte man quasi überhaupt nicht geschlafen?
Nun dazu kommen wir gleich....

Erst einmal noch ein paar Fakten zu unserem nächtlichen Schlaf:
in einer normalen Nacht verbringen wir etwa
20% im Tiefschlaf
45-50 % in leichtem Schlaf
25 % im REM- Schlaf (REM= rapid eye movement. Benannt nach den schnellen Augenbewegungen, die man beim Träumen macht) oder auch Traum-Schlaf genannt.
Und 5% in kurzen Aufwachphasen, die normalerweise so kurz sind, dass man sich am nächsten Morgen nicht mehr daran erinntert.

Also sooooo viel Tiefschlaf, wie ich immer dachte, brauchen wir gar nicht. Allerdings ist auch der Traumschlaf von grosser Bedeutung.

Wer denkt, dass unser Gehirn im Schlaf „abschaltet“ liegt völlig falsch: es bleibt während der Nacht hochaktiv, steuert z.B. unsere Träume und erhält auch alle Körperfunktionen aufrecht, die wir nicht bewusst steuern. Was sich ausschaltet ist unser SELBSTbewusstsein, wir geben die Kontrolle ab und nehmen keinen Einfluss mehr auf das, was unser Hirn so treibt.....mal ganz einfach und unwissenschaftlich ausgedrückt.

Lange Zeit dachte ich, immer könne lernen, mit weniger Schlaf auszukommen, könne sich daran gewöhnen. Aber das ist leider auch falsch: Schlaf ist ein biologisches Bedürfnis, die Zeitspanne, die der Körper zur Regeneration braucht ist vorgegeben (auch wenn sie von Mensch zu Mensch ein wenig schwanken kann). Klar, kann man weiter „funktionieren“, aber eben nicht so gut, wie mit genügend Schlaf. Das Potential, was Denken, Fühlen und Verhalten angeht läuft dann einfach nicht rund.




Was aber kann nun helfen?
Ich habe Euch mal die wichtigsten Tipps zusammengestellt, einige werdet Ihr kennen und habt sie vielleicht schon ausprobiert, andere werden neu für Euch sein.

1.Runterfahren!
Mindestens 1 Stunde, bevor Ihr schlafen wollt, solltet Ihr versuchen zur Ruhe zu kommen.
Das bedeutet: keinen anstrengenden Sport mehr, kein spannender TV-Krimi und auch keine Arbeit (oder Vergnügen) an einem Bildschirm.
Ja genau: auch das Surfen am Handy auf Instagram, lesen der letzten Blogposts oder das tolle neue VideoSpiel sind gemeint!

2.keine schweren Mahlzeiten am Abend
Ich denke, das haben wir alle schon erlebt: man geht abends lecker essen, es wird spät und danach wälzt man sich schlaflos im Bett herum, weil der Körper bei so viel Arbeit gar nicht zur Ruhe kommen kann. Sorgt also dafür, dass zwischen dem grossen Teller beim Griechen und Eurem Sprung in die Kissen einige Stunden liegen....
Habt Ihr kurz vor dem Schlafengehen noch Hunger, dann kann jedoch eine kleine Mahlzeit sogar schlaffördernd sein: sie sollte weniger als 200 Kalorien haben und kohlenhydratreich sein.
Ein Glas Milch mit 1-2 Keksen z.B.

3. Alkohol? Lieber nicht!
Auch wenn es stimmt, dass Alkohol die meisten Menschen schläfrig macht, so sorgt er doch dafür, dass man häufig nicht gut durchschlafen kann und bald nach dem Einschlafen (das wahrscheinlich ratz-fatz funktioniert hat) wieder aufwacht.
Ihr sollt Euch ja nicht betäuben, Ihr sollt schlafen!

4. Bewegung am Tag
Wer sich am Tag nicht viel bewegt, ist abends oft nur "kaputt", aber nicht wirklich körperlich müde. Sportliche Aktivität hilft also auch dabei, besser schlafen zu können.




5. Badevergnügen am Abend
Probiert aus, ob das für Euch funktioniert. Nehmt ein warmes (nicht zu heisses) Bad mit einem entspannenden Badezusatz (z.B. mit Lavendel) oder gönnt Euch ein Fussbad (ein Rezept für ein entspannendes, cremiges Pflegebad findet Ihr übrigens *hier*)
Für mich persönlich klappt aber der nächste Punkt besser:


6. kurzer, nächtlicher Spaziergang
schnappt Euch Euren Hund, Euren Partner oder geht einfach allein vor die Tür. Noch einmal für ein paar Minuten frische Luft schnappen und gemütlich eine kleine Runde drehen.
Im Winter vielleicht nicht so toll, aber jetzt zu dieser Jahreszeit an lauen Abenden sehr schön!

7. alles, was Enstpannung bietet, kann helfen
z.b. ein paar Tropfen Lavendlöl auf Eurem Kissen, eine Massage, eine Wärmflasche,die die Laken anwärmt....alles! ja auch Sex kann beim Einschlafen bzw. Durchschlafen helfen....Entspannung halt ;-)

8. schöne Gedanken machen, statt Probleme wälzen
hört sich schwierig umzusetzen an, ist es aber gar nicht. Wenn Eure Gedanken kreisen und Ihr nicht zur Ruhe kommen könnt, weil ein Problem (egal ob gross oder klein) in Eurem Kopf herumschwirrt, hilft es oft, das Ganze zu Papier zu bringen: Schreibt z.B. eine To-do-Liste für den nächsten Tag, das gibt einem das gute Gefühl, gut organisiert zu sein und schon etwas „abgehakt“ zu haben.
Tragt Ihr ein Problem mit Euch rum, schreibt es auf und fügt mögliche Lösungsansätze hinzu. Das hilft, für die Nacht damit abzuschliessen und die Gedanken daran auf den nächsten Tag zu verschieben.

Und die schönen Gedanken? Träumt Euch an einen schönen Ort, kein zu aufregendes Szenario.
Stellt Euch z.B. Euren nächsten Urlaub vor oder erinnert Euch an den tollen Strand im letzten Jahr.....begebt Euch gedanklich auf eine Sommerwiese oder baut in Eurer Fantasie Euer Traumhaus.
Schmückt diese Fantasien mit reichlich Details aus....und Ihr werdet sehen, wie schnell Ihr darüber einfach „wegnickt“.





6. Konditionieren funktioniert nicht nur beim Hund
Vielleicht habt Ihr schon mal von dem russischen Psychologen Iwan Pawlow gehört, der die Macht der Assoziationen erforschte? In einem seiner Versuche läutete er z.B. jedes Mal eine Glocke, wenn er einem Hund Futter hinstellte. Nach kurzer Zeit reichte allein der Glockenton schon aus, um den Hund in Erwartung des Futters sabbern zu lassen.
Nach dem gleichen Training funktioniert auch das Klicker-Training, dass viele Hundehalter kennen....
Das lässt sich in ähnlicher Weise auch auf das menschliche Gehirn anwenden: Sucht Euch ein ruhiges Musikstück (oder ähnliches) aus, dass Ihr Euch beim Einschlafen leise anhört. Nach einigen „Anwendungen“ assoziiert Euer Gehirn diese Musik mit Schlaf und wird von ganz allein auf „einschlafen“ umschalten, wenn die Töne zu hören sind.

Ich oute mich hier jetzt mal (aber nicht lachen, ok?): anfangs habe ich versucht, mich mit Naturgeräuschen zum Einschlafen zu bringen (Meeresrauschen, Regengeplätscher), die man auf Entspannungs-CDs bekommt.
Aber ich habe herausgefunden, was für mich WIRKLICH funktioniert: 
mein Geheimtipp sind "Die drei Fragezeichen"......ja echt jetzt! Ich bin seit meiner Kindheit ein grosser Fan der Hörspiele mit Justus, Peter und Bob und kenne viele der Folgen immer noch auswendig. Es ist also nicht übermässig spannend und ich muss auch nicht wirklich auf die Handlung aufpassen.....ich kann dabei wunderbar einschlafen.
Mr.Right sagt dann immer, ich hätte noch „ein Date mit meinen drei knackigen Jungs“.......naja.....in jedem Fall wirkt es!
Vielleicht gibt es unter Euch auch ein paar Verrückte....? dann würde ich mich damit nicht so allein fühlen ;-))

7. und wenn Ihr nachts aufwacht? Aufstehen!
Was aber, wenn das Einschlafen geklappt hat, Ihr aber nachts aufwacht und nicht wieder einschlafen könnt?
Zuerst einmal ist es völlig normal, mehrmals in der Nacht kurz aufzuwachen. Liegt Ihr aber länger als 20 Minuten wach, solltet Ihr nicht liegenbleiben und krampfhaft versuchen, wieder in den Schlaf zu finden. Das klappt dann sowieso nicht. Steht auf!
Tut irgendwas Langweiliges....nix Aufregendes! Bügeln (ohne dabei einen Krimi im Fernsehen zu schauen) ginge z.B. und streicht gleichzeitig etwas von der To-do-Liste des nächsten Tages.
Vermeidet zu helles Licht und Computer- oder Handybildschirme. Strickt oder Häkelt eine Runde, räumt den Geschirrspüler aus.......
Lesen (wie ich es immer gern gemacht habe) ist eher kontraproduktiv, denn es regt das Gehirn zum (Nach)Denken an und das ist gerade nicht gefragt.
Wenn Ihr merkt, dass Euch die Augen zufallen, dann legt Euch wieder ins Bett....







Diese Liste hat keinen Anspruch auf Vollständigkeit, ich freue mich also über jeden Tipp, den Ihr hier noch hinzufügen könnt. Letztlich muss jeder ausprobieren, was für ihn funktioniert und was nicht.

Ich habe nun einige Bücher zu dem Thema gewälzt und auch laaange im Netz nach Problemlösungen gesurft......was mir aber wirklich geholfen hat, ist der Fakt, dass viele Forschungen ergeben haben, dass wir die Anzahl der Stunden, die wir an Schlaf bekommen, schlichtweg unterschätzen.
Studien haben ergeben, dass Probanden im Schlaflabor, die angaben kaum oder nur wenig geschlafen haben, tatsächlich durchschnittlich 7 Stunden schliefen. Sie machten diese Aussagen nicht, weil sie logen oder sich wichtig machen wollten, sondern weil sie es tatsächlich so empfunden hatten, als hätten sie die halbe Nacht wachgelegen.
Auch Träume können einem vorgaukeln, man liege wach....

Das zeigt mir für mich persönlich ganz klar: ich sollte nicht so eine grosse Sache daraus machen.
Je mehr ich erwarte, Schlafprobleme zu haben, umso deutlicher setze ich mich mit meinen Nächten auseinander. Und dadurch entsteht ein unbewusster (Leidens) Druck.

Wer von Euch ein wirklich gutes Buch zum dem Thema lesen will und wissen möchte, was in unserem Gehirn während des Schlafes so vorgeht, dem kann ich das Buch * SUPERSCHLAF * von Prof. Richard Wiseman ans Herz legen, dass mir in vielen Bereichen, die Augen geöffnet hat!

Und? was sind Eure Geheim-Tipps zum Thema Schlaf? ich bin gespannt !

Ok, es ist jetzt noch zu früh, um Euch eine gute Nacht zu wünschen, aber in jedem Fall wünsche ich Euch einen tollen Tag und schlaft dann später schön!

Eure Smilla







18 Mai 2016

[LECKERES]: Lieblingsfrühstück Chia-Pudding

Guten Morgen!

eigentlich stehe ich diesen ganzen "Superfood"-Geschichten ja eher skeptisch gegenüber. Alles ist ganz besonders super, wenn es von ganz besonders weit her kommt.
Dabei haben wir doch auch hierzulande viele "Superfoods": wie z.B. Brokkoli, Grünkohl, Nüsse....um nur einige zu nennen.


Trotzdem gibt es da eine Sache, an der ich momentan nicht vorbeikomme: Chia
Im Rahmen meines WOHLFÜHLWOCHEN-EXPERIMENTS habe ich auch meine Ernährung umgestellt und mal genauer in mich hinein gehorcht, was mich müde und träge macht und bewirkt, dass es mir nicht gut geht.
Eigentlich wusste ich es schon lange: ich vertrage die meisten Getreideprodukte einfach nicht. Brot, Brötchen, Müsli....all das sind Dinge, die ich unheimlich gern esse, die aber bewirken, dass mein Energielevel gen Null sinkt, ich Bauchweh bekomme und mich ausserdem ständig aufs Klo rennen lassen.






Ehrlich, auf Brot zu verzichten, fällt mir unheimlich schwer....und es gibt auch immer mal wieder Ausrutscher, das ist auch ok....aber wenn es irgendwie geht, lasse ich Brot, Brötchen und Kuchen aus meinem Speiseplan raus....und versuche auch bei allem anderen vor allem auf Weizen zu verzichten, da mir der ganz besonders zusetzt. Aber Nudeln streichen? ganz und gar unmöglich, das schaffe ich nicht!

Was frühstückt man aber, wenn man auf die gängigen Produkte nicht mehr zurückgreifen kann oder will?
Nur Obst?  Obsalat oder Smoothie? 
Lecker!  aber mich persönlich sättigt das nicht (lange) genug.





Nun bin ich also auf die Chiasame gekommen......hab mich lange dagegen gesträubt und sie dann doch ausprobiert. Mit einigen Anwendungsmöglichkeiten herumexperimentiert. Teilweise für gut befunden, teilweise nicht.

Richtig gut gefällt mir aber die Pudding-Variante, die zur Zeit mein Lieblingsfrühstück ist, auch weil man diese Mahlzeit schon am Vorabend fix und fertig vorbereiten kann (und sollte) und somit morgens nicht noch lang irgendwas zusammenschnippeln muss.





CHIA-PUDDING

ca. 250 ml Flüssigkeit (Milch oder Ähnliches)
ca. 3 Eßl Chiasamen
Obst nach Geschmack 

Ich nehme am liebsten Vanille-Mandelmilch, nicht weil ich Milchprodukte nicht vertrage, sondern einfach wegen des Geschmacks. Man kann das Ganze aber natürlich auch mit "normaler" Milch, Reismilch, Saft oder einfach Wasser anrühren....alles Geschmackssache!

Gebt die Milch (oder was auch immer) in ein verschliessbares Gefäss, rührt (am besten mit einer Gabel) die Chiasamen hinein. Jetzt ist es ganz wichtig, dass Ihr nach 10 Minuten noch einmal kräftig umrührt, da sich sonst unschöne Klumpen ergeben.
Dann das Ganze über Nacht in den Kühlschrank stellen. Die frischen Früchte könnt Ihr schon mit ins Glas geben oder erst morgens dazu tun, wenn Ihr tiefgefrorenes Obst nutzt, dann schon abends ab damit ins Glas!






Dieses Frühstück ist lecker, leicht und macht trotzdem satt.
Ich persönlich mag diese schleimige, "froschlaich-artige" Konsistenz sehr gern (solange ich dabei nicht wirklich an Kaulquappen denke).
Trotzdem bleibt in der Puddingmasse immer auch ein wenig Chrunch durch die Samen erhalten, herrlich!

Die Inhaltsstoffe der Chiasamen sind auch nicht zu verachten:
sie enthalten viel Eiweiss (ca. 21g auf 100g), viele ungesättigte Fettsäuren und jede Menge Spurenelemente.






Ich nutze die Chiasamen wirklich nur zur Zubereitung des Puddings. Denn die langen Transportwege sind mir ein Dorn im Auge.
Eine heimische Alternative ist z.B. der Leinsamen, der sich von den Inhaltsstoffen durchaus mit den Chiasamen messen kann.
Allerdings wird er in der Puddingvariante nicht so schleimig-fest und der Geschmack ist ziemlich mehlig, während Chia sich sehr geschmacksneutral verhält. 

Dennoch gebe ich für andere Varianten (z.B. im Salat) ganz klar dem Leinsamen den Vortritt. Aus Umweltgründen. 

Wer mehr über "Chia vs. Leinsamen" wissen möchte, findet *hier* einen interessanten Artikel dazu.







Beim Frühstück möchte ich aber auf Chia nicht mehr verzichten.
Dann esse ich eben eine Banane weniger.....wieso Banane? Die Bananen gehören schon so selbstverständlich zu unserem Speiseplan, dass wir gar nicht mehr darüber nachdenken, dass auch sie erst um die halbe Welt transportiert werden müssen, bevor sie bei uns im Supermarkt landen....das Gleiche gilt für Kaffee....Tee....Reis...und vieles mehr, es ist uns einfach nur nicht mehr so bewusst.

Wie sieht es bei Euch aus?
Probiert Ihr sogenannte Superfoods, die von weit her kommen auch ganz gern mal aus oder lehnt Ihr das kategorisch ab?
Bin auf Eure Kommentare gespannt!

Ich geh dann mal ´ne Runde laufen....bin spät dran heute ;-))

bis bald
Eure Smilla


14 Mai 2016

[BÜCHERLIEBE]: Ein Garten macht glücklich (meiner übrigens auch!)


Die letzte Woche habe ich mir hier etwas rar gemacht. 
Ich war nicht am PC.....sondern.....na, wo wohl: im Garten!
Ihr vermutlich auch oder?






Klar, dieses Traumwetter musste man auch ausnutzen. Und ich habe es genossen.....
Heute habe ich ein paar Gartenbilder mitgebracht und ein Buch, dass hervorragend zu diesem Thema passt und sich wunderbar im Gartenstuhl durchschmökern lässt. Funktioniert aber natürlich auch auf dem Sofa...oder im Bett....auf dem Balkon....von mir aus auch auf dem Klo ;-)






von Ira Goldbecker & Dirk Gerheim
erschienen bei BusseCollection
ISBN 978-3-512-04065-8
Preis: € 28,00


Erhältlich in jeder Buchhandlung, natürlich könnt Ihr den Titel auch im Netz bestellen, aber das Einkaufserlebnis in einer "echten" Buchhandlung, der Service, die Beratung und der Geruch von Büchern ist durch nichts zu ersetzen.

Probiert es mal aus, Ihr habt sicher eine Buchhandlung vor Ort, die sich über Euren Besuch freut!




Bei diesem Buch kann man in der wunderbaren Gartenbildern schwelgen, sich inspirieren lassen vom Gärtnergeschick in den vorgestellten 24 Gärten und vielleicht sogar hinterher eigene Pläne schmieden.





Die Gärten, die vorgestellt werden, unterscheiden sich sehr.
Vom englischen Landschaftsgarten, über den kleinen Regenwald im Berliner Hinterhof, einen Garten für Faule bis zum verwunschenen Waldgarten....und viele mehr sind dabei.





Eines haben sie aber alle gemeinsam:
in jedem steckt eine Menge Liebe und Naturverbundenheit





Es ist kein Buch nach dem Motto: das mach ich jetzt genau so nach! 
Sondern eher eines, das durch seine wunderbaren Bilder besticht und die eigene Fantasie anregt.




Und vielleicht findet Ihr darin sogar die Idee für eine Eurer Gartenecken, mit der Ihr bisher noch nicht so ganz glücklich seid.




Ein Garten macht glücklich....meiner auch! Und deshalb zeige ich ganz heute nebenbei auch ganz viele Bilder aus meinem persönlichen Glücks-Ort.




Das tränende Herz ist in jedem Jahr aufs Neue eine Augenweide. Ich liebe diese Pflanze! Nunja....zum Teil auch, weil sie so pflegeleicht ist und immer wieder kommt.




Ein Garten ist immer im Wandel, nie gleich....er verändert sich ständig....egal ob nun parkähnliche Fläche oder kleiner Stadtgarten, ob gezirkelte Beete oder verwildert-verwunschenes Dickicht. 






Er hat immer einen grossen Eholungsfaktor...naja....zumindest, wenn die Arbeit dann endlich erledigt ist und man mit einem kühlen Getränk im Liegestuhl sitzt ;-)
Ist in diesem Fall aber glatt gelogen: ich bin noch lange nicht fertig, aber was soll´s ?!



oder mit Freunden gemütlich einen Kaffee trinkt und das satte Grün um sich herum geniesst.




Für mich gehört in einen Garten unbedingt auch Wasser!
Es muss ja nicht immer gleich ein Schwimmteich sein....(obwohl das mein grosser Traum wäre)



Selbst in kleinen Gärten oder auf dem Balkon findet sich doch meist ein Plätzchen für einen Sprudelstein oder ein Wasserbecken.



Und? Was darf für Euch in einem Garten nicht fehlen?





Zum Abschluss noch ein kleines WOHLFÜHLWOCHEN-Update: da mir am letzten Samstag eine verflucht schwere Eisenleiter auf den Fuss gefallen ist, musste ich mein Sportprogramm für ein paar Tage runterschrauben, aber jetzt läuft alles wieder (im wahrsten Sinne des Wortes).

Nächste Woche widme ich mich dann hier dem Thema "besser schlafen" und zeige Euch ausserdem, wie zur Zeit mein Lieblingsfrühstück aussieht.




Jetzt wünsche ich Euch aber erstmal ein tolles, langes Pfingstwochenende...für mich geht es gleich nach Groningen, drückt mir die Daumen, dass das Wetter noch ein wenig durchhält.

Eure Smilla




und wieder wie immer:
Dies ist meine persönliche Buchempfehlung, mein Geschmack.
Ich erhalte dafür kein Geld oder sonstige Zuwendungen, habe aber die freundliche Genehmigung des Verlages die obigen Bilder zu zeigen.
meine gesammelten Buchempfehlungen findet Ihr übrigens *HIER*

06 Mai 2016

[LECKER]: schlanke Schokoladen-Mousse in Variationen


Hach Mädels (ich denke, wir sind hier eindeutig in der Mehrzahl), was wäre das schön, wenn Schokolade keine Kalorien hätte, Pommes grundsätzlich den Stoffwechsel ankurbeln und man 
nach einer Tüte Chips gleich 5 Jahre jünger aussehen würde!

Aber das Leben ist nunmal kein Ponyhof....wäre ja auch langweilig irgendwie
                                                                                                      .... rede ich mir jetzt mal ein.






Und jetzt fragt Ihr Euch gerade, wie denn eine Schokoladen-Mousse in mein derzeitiges WOHLFÜHLWOCHEN-EXPERIMENT passen könnte....oder?

(Wer das verpasst hat und nochmal nachlesen möchte: 
hier geht´s zum *Start*, zum *Laufen für das gute Gefühl* , zum *richtigen Trinken* und zum letzten Post über das Thema *Muskelaufbau* )

Naja...ich hatte Euch im letzten Post eine süsse Sünde versprochen.
Und zum Einen, darf man sich auch zwischendurch mit einer ungesunden Leckerei mal verwöhnen, denn auch das gehört zum Wohlfühlen dazu.
Zum Anderen ist diese Schokoladen-Mousse, die ich in meiner Experimente-Küche ausgetüftelt habe, von der schlanken Sorte.
Klar, ganz ohne Kalorien kommt sie auch nicht aus, aber doch mit nur einem Bruchteil dessen, was in einer herkömmlichen Mousse au chocolat drin steckt.






Lecker ist sie trotzdem....und wie!
Ihr könnt sie pur geniessen...oder zarter Minz-Note....oder mit einem Hauch von Kaffee
.....oder mit leichtem Orangengeschmack.

Jetzt wollt Ihr das Rezept wissen...is klar....






Schlanke Schokoladen-Mousse 
ergibt 4 grosse, oder 6-8 kleine Portionen (glaubt mir, eine kleine reicht...die macht pappsatt!)

--> 100g Zartbitterschokolade (mindestens 70% Kakao)
--> 200g Magerquark
--> 220g Sahne oder eine kalorienärmere "Ersatzsahne"
--> gesüsst wird nach persönlichem Geschmack mit 
Zucker, Agavendicksaft, Honig oder Stevia






für die Minz-Variante:
1.die Sahne mit 3-4 grob geschnittenen Minzblättern erwärmen, dann im Kühlschrank (am besten über Nacht) ziehen lassen, danach die Sahne durch ein Sieb streichen

2.die Schokolade in Stücke brechen und im Wasserbad schmelzen, danach etwas abkühlen lassen. Die Sahne steif schlagen. Dann den Quark etwas glattrühren und die Sahne unterheben. Nun langsam die flüssige Schokolade einrühren und das Ganze süssen.
In Gläser umfüllen und fertig! Falls die Creme für Euch nicht die richtige Konsistenz haben sollte, stellt Ihr die Gläser noch für eine Stunde in den Kühlschrank.

für die Kaffee-Variante:
einen starken (kleinen) Espresso kochen und abkühlen lassen, ersatzweise geht auch löslicher Kaffee, der in die (dann erwärmte) Sahne eingerührt wird. Dann wie in Schritt 2 weiterverfahren und den Espresso gemeinsam mit der Schokolade unter die Masse rühren.

für die Orangen-Variante:
den Abrieb von einer Bio-Orange mit zur Masse geben.

Die Sahne wird bei der Kaffee- bzw. Orangen-Variante natürlich vorher NICHT mit den Minzblättern versehen.






Ich habe diese Mousse sowohl mit "fetter" Sahne, als auch mit der kalorienärmeren Ersatzsahne (Ihr wisst schon, was ich meine oder?) gemacht. Den Unterschied schmeckt man nicht, nur wird die Creme mit der Ersatzsahne etwas fester.






Erwärmt man die Ersatzsahne für die Minzvariante, so wird sie durch die enthaltenen Emulgatoren etwas dicklich, lässt sich aber trotzdem noch problemlos steif schlagen.
Zum Süssen habe ich Stevia genutzt, ich weiss, viele mögen das nicht, aber ich find es klasse. Aber Zucker oder ähnliches geht natürlich genauso, schraubt in dem Fall den Kaloriengehalt etwas nach oben, aber schlanker als die ganz normale Schokomousse ist es alle Mal!






Selbst wenn Ihr "richtige" Sahne und "richtigen" Zucker nutzt, ist dieses Rezept immer noch um Klassen weniger schwer und fettärmer als die Schoko-Butter-Ei-Masse, die normalerweise in einer Mousse au Chocolat steckt....das Rezept fällt tatsächlich in die Kategorie Low carb (auch wieder so ein Modebegriff...)





Aber natürlich liebe ich auch das vollfette Original und ab und an muss es dann auch genau das sein...am liebsten von Mr.Right zubereitet, der das ganz hervorragend kann!

Für den Heisshunger ohne Reuegefühle, ist meine Variante jedoch ziemlich gut......






Und? Ist es Euch aufgefallen, dass ich Euch ganz nebenbei meine Freitagsblumen untergejubelt habe, die von Helga doch immer so lieb gesammelt werden?

Ja...ich gestehe....schon wieder Tulpen, aber diesmal wirklich zum letzten Mal! 
Diese hier stammen aus dem riesigen Garten meiner Freundin, dort stehen an die 3000 Tulpen in allen Farben....echt ungelogen....das ist jedes Jahr ein Schauspiel!!






Ich bin Euch noch das Fazit meiner dritten Woche schuldig:
meine Energiepegel steigt stetig an, ich fühle mich gut und aktiv und merke immer mehr, wie sehr mir die morgendliche Sporteinheit Schwung für den ganzen Tag bringt! Ich werde in jedem Fall dran bleiben und Euch in den nächsten drei Wochen noch berichten.

So....greift zu, das habt Ihr Euch heute verdient!




bis bald
Eure
Smilla