24 April 2015

ein letztes Mal Tulpen...



Hurra, es ist Freitag!


meine Freitagsblumen stehen heute im Regal....
nicht, weil sonst nirgendwo Platz wäre, sondern einfach, 
weil sie dort schön aussehen, wie ich finde!

Es sind noch einmal Tulpen, vielleicht die letzten für dieses Frühjahr, 
die ich mir hinstellen werde. Diese hier sind ein Geschenk von einer lieben Freundin, 
in deren Garten (es ist schon eher ein Park) unzählige wachsen und die mir 
einfach mal so welche abgeschnitten hat. 

Ist die Farbe nicht toll?!






Zusammen mit etwas Deko und ein paar Bildern machen sie doch 
über unserem Sofa eine gute Figur, oder?

Wie ist das eigentlich bei Euch:
hängt Ihr Bilder an die Wände oder stellt Ihr sie lieber auf Bilderleisten oder Regale?







Ich bin da ja ein klar bekennender Regal-Fan!
Bei uns werden die Bilder ganz gern mal ausgetauscht oder an andere Stellen verfrachtet
....mit einem Nagel in der Wand ist das immer ein grösseres Unterfangen....
und ist der dann wieder nicht an der richtigen Stelle, wenn man mal ein anderes 
Format aufhängen möchte.

Deshalb gibt es bei uns im Haushalt jede Menge Bilderleisten und Regale.






Die meisten sind selbstgebaut, denn das, was ich damals haben wollte, 
gab es so einfach nicht zu kaufen:
Die Ablagefläche sollte schmaler sein als bei einem Bücherregal, aber doch so, 
dass auch ein wenig Deko drauf passt, und vorn sollten sie eine es-fällt-nix-runter-Kante haben.
Die handelsüblichen Bilderleisten waren also zu schmal, die normalen Regale zu tief
....seufz....immer diese Sonderwünsche die können Mr. Right manchmal in den Wahnsinn treiben...


Also wurden sie selbst gebaut. 
Gut, das ist jetzt keine SOOO grosse handwerkliche Leistung, aber es hat ganz schön Zeit gekostet und ist auch nicht so perfekt geworden, wie ich es gern hätte.
ja, ich hör ihn schon wieder fluchen ;-)







Noch einmal würden wir das wohl nicht so machen.
Denn mittlerweile gibt es genau das, was ich haben will fertig zu kaufen!

Fündig geworden bin ich bei der Firma Regalraum*, bei der es eine grosse Auswahl gibt und man sich sein Regal ziemlich individuell zusammenstellen kann, wenn man möchte.

Mir haben die Regale der Reihe Loggia  sehr gut gefallen, denn sie erfüllen genau die Punkte, die mir wichtig sind....den Namen Loggia finde ich da wirklich sehr passend, denn sie sind quasi wie ein Balkon gearbeitet.

Diese werden in jedem Fall bei uns einziehen, wenn wir uns endlich an die dringend notwendige Küchenrenovierung machen. Da sollen dann nämlich ein paar Oberschränke weichen und an deren Stelle einige Regale gehängt werden....um den kleinen Raum etwas luftiger und nicht mehr so vollgestopft wirken zu lassen....ok, dafür muss ich dann erstmal ausmisten...die Schränke sind natürlich randvoll!

*Kooperation






Bei uns gibt es eigentlich kaum einen Raum, in dem keine Bilderleisten 
oder Regale hängen....und nur selten werden sie für Bücher genutzt,
 denn die bewahren wir alle im Arbeitszimmer auf....
oder sie liegen in Stapeln im ganzen Haus verteilt...oder auf dem Nachttisch ;-)







Ich liebe es einfach, die Regale als willkommene Ablageflächen für kleine Fundstücke
aus dem Urlaub oder vom Flohmarkt, Erinnerungsstücke oder eben für Blumen zu nutzen.









Ganz wunderbar kann man auf ihnen auch kleine Geschenke präsentieren....
in diesem Fall hat mir eine treue und fleissige Leserin (ohne Blog) ein paar 
hübsche, selbstgemachte Sachen geschickt
...unter anderem diese gehäkelten Herzen und die Schmetterlingskarte. 

Danke liebe Christine, ich hab mich so sehr darüber gefreut!








Sogar im Garten mag ich auf Konsolen und Regale  als Ablagefläche
oder Standort für Blumen und Deko nicht verzichten.







Jetzt wird´s aber Zeit für mich, hab´noch so viel auf dem Zettel...
nächste Woche kann ich Euch dann hoffentlich sonnige Ostsee-Bilder zeigen ;-))
Drückt mir die Daumen bitte!


Ich wünsch Euch einen schönen Start ins Wochenende,
bis ganz bald

Eure 
Smilla









21 April 2015

DIY: Holzleiter aus Birkenzweigen



Jaaa...einige haben es ja schon bei *diesem Post* geahnt, 
dass mein nächstes DIY eine Leiter werden könnte.

Es gibt ja eine Menge Trends...und die meisten davon lassen mich in der Regel völlig kalt
....find sie schön bei anderen, muss sie aber nicht unbedingt selbst umsetzen.
Gegen diese ganzen Leiter-Bilder, die seit einiger Zeit im Internet kursieren, 
bin aber selbst ich nicht immun.

Also habe ich im Haushalt nach einer alten Leiter gesucht....nüscht!
.....war auf Flohmärkten....auch nüscht!
....bin im Internet gesurft....viiiiiel zu teuer 
(ja, den Trend haben auch die Verkäufer entdeckt oder gemacht?)





Es half nix, ich musste mir meine Shabby-Leiter selber bauen. 
Da traf es sich gut, dass ich schon vor einiger Zeit ein paar Birkenäste zur Seite gelegt hatte, 
mit denen ich unbedingt "irgendwas Tolles" machen wollte
....jetzt endlich hatte ich dafür ein Projekt!

Ihr braucht:
-> lange Birkenäste...mehr oder weniger gerade
--> Nägel
-> evtl. noch etwas Sisalband
-> eine helfende Hand....diesmal braucht man sie wirklich, zum Festhalten usw.
Danke an Mr. Right!






Als erstes überlegt Ihr Euch, wie lang Eure Leiter denn sein soll 
und sägt zwei länge Äste auf das entsprechende Maß.

Dann schaut, wieviel Stufen Ihr haben wollt, wie weit diese auseinander liegen sollen 
und sägt auch diese zu.

Nun legt die Position für die erste Stufe fest und schlagt jeweils einen Nagel an der 
Markierung von hinten durch die langen Birkenäste. 





Die Stufe wird von vorn auf die durchgestossenen Nägel aufgelegt und mit einem 
beherzten Schlag des Hammers auf diesem fixiert.
Das hat den Vorteil, dass man die Nägel von vorn nicht sieht.






Mit allen Stufen so verfahren.
Fast fertig....






Ich habe nun noch etwas Sisal um die Verbindungen gewickelt, 
das hat aber wirklich nur einen dekorativen Zweck und man kann es auch weglassen.






So....und das war es schon!
Hat wirklich nur ´ne halbe Stunde gedauert, dann war die Leiter fertig!






Meine Leiter steht nun im Wohnbereich neben unseren grünen Sofas....jaaaa, sie sind grün! Irgendwann möchte ich einmal eine weisse Couch haben...mit Stoffbezug, nicht mit Leder
.....aber das muss noch warten und solange muss ich mich halt dekotechnisch
 mit der grünen Farbe arrangieren. Klappt aber ganz gut ;-)






Die Leiter gefällt mir recht gut....aus jedem Blickwinkel ;-)
und man kann sie mit ein paar Handgriffen schnell umdekorieren....






....und wenn ich irgendwann tatsächlich mal meine alte Traum-Shabby-Leiter finde, 
dann wandert diese hier einfach in den Garten und wird dekorativ an den Apfelbaum gelehnt.






in unserer kleinen Kuschelecke ist übrigens auch das mit Kreidefarbe verschönerte Regal 
aus *diesem Post* gelandet....und bevor Ihr fragt: der Couchtisch ist ein Eigenbau....
Mr. Right hat ihn mir vor einigen Jahren zu Weihnachten geschenkt....
komplett aus Restholz entstanden...nach einem Foto, dass ich ihm mal in einer 
Wohnzeitschrift gezeigt hatte.





Nun habt Ihr nicht nur die neue Leiter zu sehen bekommen, 
sondern auch gleich einen Einblick in unsere kleine Wohnzimmerecke erhalten. 
Obwohl unser Wohnzimmer relativ gross ist, haben wir bewusst diese Ecke dafür ausgewählt, 
weil man dort so privat und fern der "Laufstrasse" sitzt.

Hier lümmeln wir gern...lesen....kuscheln.....schauen fern...und legen die Füsse hoch.



Ich trinke jetzt mal gemütlich einen Milchkaffee und geniesse den Ausblick 
auf meinen neuen Einrichtungsgegenstand ;-)

und Ihr? 
husch, husch nach draussen! Birkenäste suchen!

bis bald
Eure
Smilla











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17 April 2015

Freitagsblümchen, ungewöhnliche Perspektiven und zwei Rätsel

Guten Morgen, ja heute kommt einiges zusammen!

zuerst einmal könnt Ihr sehen, was an diesem Freitag bei mir in der Vase zu finden ist:
die ersten Vergissmeinnicht aus unserem Garten, die ich gleich zu 
Helga von Holunderblütchen schicke.





Ich liebe die hellblaue Färbung und es stört mich auch gar nicht, 
dass diese Pflanzen sich in meinem Garten verbreiten wie Unkraut.





Als Vase dient mir heute ein kleines Glas mit Bügelverschluss....
und nun kommt das erste versprochene Rätsel: 
meine Blümchen hängen an meinem nächsten DIY, dass ich Euch am Dienstag zeigen werde
....es darf gern geraten werden, um was es sich handelt ;-)


Und schon kommt das zweite Rätsel:





na? was ist das? 
Die Auflösung gibt es weiter unten, aber in der Zwischenzeit könnt Ihr ja schon mal grübeln.





Ungewöhnliche Perspektiven hatte ich Euch auch noch versprochen
....deshalb ein paar Bilder vom letzten Waldspaziergang





Ok, soooooooo ungewöhnlich ist die Perspektive nun auch wieder nicht, 
aber ich finde die Bilder wirken durch den Blickwinkel am Baumstamm entlang 
irgendwie mystisch....geheimnisvoll.




Der Wald ist für mich zu jeder Jahreszeit ein Ort der Stille und der Erholung.....
runterkommen, das Moos riechen, den weichen Boden unter den Füssen spüren
....herrlich!





Und ganz besonders zu Beginn des Frühlings, wenn die ersten grünen Spitzen 
an den Bäumen zu sehen sind, merkt man, wie sehr das Leben im Stillen pulsiert.





Ich liebe den Wald und bin oft und gerne darin unterwegs....natürlich mit Begleitung ;-)


Bevor ich mich jetzt ins Wochenende verabschiede, 
löse ich aber noch wie versprochen Rätsel Nummer 2 auf:






was Ihr auf dem Bild seht, sind tatsächlich nur die Wasseroberflächen 
auf unseren Regentonnen in Nahaufnahme !
Diesen Winter hatten wir komplett vergessen, sie auszuleeren und es haben sich 
Algen gebildet, die (wie ich finde) wunderschön aussehen.....
das Abschöpfen der glibberigen Masse wird dann vermutlich nicht ganz so wunderschön werden....

Habt einen guten Start ins Wochenende,
wir lesen uns am Dienstag...dann mit der Auflösung zu Rätselfrage Nummer 1 !

Eure
Smilla 

verlinkt mit:
*Freitagsblumen*
*Floral Friday*












14 April 2015

DIY und Bücherliebe: Kreidefarbe & Kalkwachs

Achtung Bilderflut!

Schon seit einiger Zeit lese ich von vielen tollen Projekten, 
die mit Kreidfarbe realisiert werden.....viele von Euch werden es schon ausprobiert haben
....ich brauch´ da immer etwas länger ;-)

Nun ist mir aber eine tolle Neuerscheinung in die Hände gefallen, 
die den letzten Anstoss gab und ich dachte mir:
wenn nicht jetzt, wann dann?!

Dieses Buch möchte ich Euch heute vorstellen und dabei auch gleich zeigen, 
was ich mit der Farbe angestellt habe.





Kreidefarbe & Kalkwachs

von Christel van Bragt
erschienen bei 
BusseCollection
ISBN: 978-3-512-04050-4
Preis: € 19,95



Freundlicherweise hat mir der Shop diekreidefarbe.de die im Buch verwendete Amazona-Kreidefarbe zur Verfügung gestellt, so dass ich gleich ans Werk gehen konnte, dazu weiter unten mehr.




Aber erstmal zum Buch:
Im ersten Kapitel bekommt man eine Einführung in das "kleine 1x1 der Kreidefarbe". 
Man erfährt, wo der Unterschied zwischen Kreidefarbe und Kalkwachs liegt 
und wie man Farben und Produkte miteinander kombinert.
Es wird erklärt, welche Techniken man anwenden kann und welche Pinsel oder Rollen benutzt werden sollten.

Natürlich sollten gute, neue Pinsel zum Einsatz kommen....
aber die alten, ausgefransten sind einfach fotogener ;-)





Es gibt eine breite Farbpalette und wer sich bei dem gedruckten Farbton nicht sicher ist, 
kann im Shop eine sogar handgestrichene Farbprobe bestellen.





In den nächsten Kapiteln dreht sich alles um den Einsatz dieser Farben....
welcher Farbton passt zu welchem Stil, wie setzt man die richtigen Akzente....




Ausserdem wird gezeigt, wie vielseitig das Arbeiten mit Kreidefarbe sein kann, 
da sie praktisch auf allen Untergründen haftet und man die meisten nicht einmal schleifen muss, 
was mir sehr symphatisch ist.

Einfache Glasflaschen verwandeln sich in stilvolle Unikate...




Porzellanteller vom Flohmarkt in tolle Dekoobjekte....



und selbst knorrigen Ästen steht die Farbe gut!
Sie sind übrigens in einer gusseisernen Vase drapiert, die mit Kalkwachs behandelt wurde 
und dadurch einen komplett neuen Look erhalten hat.



Super gefallen hat mir auch die Idee mit den "Tropfkerzen".
Sehen die nicht klasse aus?!
Da könnte selbst ich zum Pastellton-Fan werden.



Zum Schluss gibt es noch einen "aus Alt mach neu"-Workshop, in dem Schritt für Schritt erklärt wird, wie man einem alten Möbelstück wieder zu neuem Glanz verhilft.



mein Fazit:
für alle die sich endlich mal an Kreidefarbe trauen möchten 
und/oder ein grösseres Projekt vorhaben, ist dieses Buch eine gute Lektüre! 
Ich bin in jedem Fall inspiriert!



Kreidefarbe & Kalkwachs

von Christel van Bragt
erschienen bei 
BusseCollection
ISBN: 978-3-512-04050-4
Preis: € 19,95

Erhältlich in jeder Buchhandlung, natürlich könnt Ihr den Titel auch im Netz bestellen, aber das Einkaufserlebnis in einer "echten" Buchhandlung, der Service, die Beratung und der Geruch von Büchern ist durch nichts zu ersetzen.

Probiert es mal aus, Ihr habt sicher eine Buchhandlung vor Ort, die sich über Euren Besuch freut!

***

Nun aber zu meinem ersten Mal mit Kreidefarbe:

genutzt habe ich Kreidefarbe der niederländischen Firma Amazona
die auch im oben gezeigten Buch verwendet wurde.
Umgearbeitet wurde ein farbiger Hocker und ein naturfarbenes Holzregal.

Ich habe den Farbton "blanc-de-blanc" gewählt, also ein strahlendes Weiß. 
Im  Shop bin ich sehr gut beraten worden, das war auch dringend nötig, denn der Farbton, 
den ich ursprünglich für das Schablonen-Motiv ausgesucht habe, wäre viel zu kontrastarm gewesen und man riet mir zu einer anderen Variante. Geworden ist es dann "schiefergrau".




Der grüne Hocker wurde von mir nur gründlich gereinigt (der Shop empfiehlt dafür einen Spezialreiniger, den ich allerdings nicht genutzt habe) und dann gestrichen.

Was mir als erstes auffiel, war der Geruch: es gibt keinen!
sehr, sehr angenehm.
Bei der Verarbeitung muss man sich als alter Lack-Fan erstmal an die Fliess-Eigenschaften der Farbe gewöhnen.
Nach dem ersten Anstrich dachte ich noch "das deckt niemals schon beim zweiten Mal"
aber weit gefehlt: es deckte! 

grosser Pluspunkt neben dem fehlenden Geruch: 
es trocknet sehr schnell und es bilden sich keine Farbläufer, 
die bei Lacken ja immer mal auftreten, egal wie sorgfältig man arbeitet 
(jedenfalls bei mir, ich bin die Königin der Farbläufer!)




Danach ging es ans Schablonieren:
zuerst das Motiv mittig ausgerichtet, da es bei mir aus drei Schablonenteilen bestand, 
hab ich an den Rand mit Masking Tape Orientierungshilfen geklebt.

Dann die Farbe mit einem Schwamm aufgetragen.
Dazu den Schwamm mit wenig Farbe tränken und auf einem Stück Papier ausstreichen, erst dann auf die Schablone auftragen, so vermeidet man, dass Farbe unter die Ränder läuft.

Die mit Kreidefarbe behandelten Möbelstücke lassen sich problemlos mit einem feuchten Lappen reinigen, da färbt nichts ab....allerdings sollte man stärker beanspruchte Stücke mit einem Wachs versiegeln, um die Oberfläche besser zu schützen.




Das kann man mit einem farbigen Kalkwachs tun, um noch intensivere Farbeffekte zu erzielen 
oder man nutzt einen transparenten Wachs.

Ich habe ich mich für den transparenten Qualitätswachs (ebenso von Amazona) entschieden und meinen Hocker, der auch mal als Ersatzstuhl herhalten muss, damit behandelt.

Die Versiegelung habe ich dünn mit einem Pinsel aufgetragen und danach noch mit einem weichen Lappen "poliert". Das Wachs hat einen sehr starken Geruch, 
der an Schuhcreme erinnert, aber dieser verfliegt nach 1-2 Tagen völlig...zum Glück!




Da ich von diesen Hockern auch noch einen Zweiten habe, 
wird es bald auch noch eine "No.2" geben ;-)

Auch mein Bücherregal (ursprünglich ist es vom Schweden wohl als Badregal gedacht) 
hat einen Anstrich bekommen.




Hier seht Ihr es nach dem ersten Durchgang....da deckte es noch nicht richtig...aber dann!
Allerdings habe ich die innere Rückwand kein zweites Mal gepinselt, die Farbe neigte sich dem Ende zu....dort ist es etwas scheckig geblieben, stört mich aber nicht.



Pluspunkte der Kreidefarbe:
-> durch die mineralische Basis ist die Farbe unbedenklich für Gesundheit und Umwelt
-> keine Geruchsentwicklung
-> einfache Verarbeitung, kein Schleifen nötig
-> schnelle Trocknung
-> schier unbegrenzte Möglichkeiten in der Anwendung
-> schöne matte und "weiche" Optik

Auch das Wachs kann ich empfehlen, allerdings habe ich bisher das nur das transparente Wachs getestet....das farbige Kalkwachs wird sicher noch folgen.

Mit den Ergebnissen bin ich sehr zufrieden, allerdings hat mich der Farbauftrag mittels Farbrolle nicht überzeugt, ich habe schliesslich doch alles mit dem Pinsel gestrichen.




Da ich noch keinerlei Vergleichsmöglichkeiten habe, 
kann ich nicht sagen, ob die Amazona-Farbe besser oder schlechter ist als andere Kreidefarben...mich hat sie jedenfalls überzeugt.

Alle gezeigten Produkte erhaltet Ihr bei  diekreidefarbe.de, wo Ihr auch freundlich und kompetent beraten werdet. Auf diesem Wege möchte ich mich bei Frau Schultz bedanken, die mir die Möglichkeit gegeben hat, diese Farbe für Euch zu testen.

Da ich noch so viele Projekte für die Kreidefarbe im Kopf habe, 
werden sicherlich weitere Tests folgen...ich werde berichten!

Puh...das war heute ganz schön lang, ich hoffe, Ihr habt durchgehalten ;-)

Eure
Smilla 






das war mein

bei *Nicole* könnt Ihr noch mehr Vorschläge sehen!





und wieder wie immer:
Dies ist meine persönliche Buchempfehlung, mein Geschmack.
Ich erhalte dafür kein Geld, habe aber die freundliche Genehmigung des Verlages die obigen Bilder zu zeigen und hatte diesmal das Glück, die Amazona Farbe zum Testen zu erhalten.







verlinkt mit:






10 April 2015

Leckeres: Himbeer- und Schokoladen-Cupcakes

Oh Mann...schon wieder ein Rezept!
....ich entwickle mich hier noch zum Food-Blogger 
....nee keine Angst, aber....




aaalso...ich LIEBE Cupcakes, diese wundervollen Torten im Miniformat, 
von denen man dann auch gern 2 oder 3 verdrücken kann....
und diese Liebe MUSS ich einfach mit Euch teilen!

Mögt Ihr?
Ja? Dann verrate ich Euch heute zwei Rezepte:


fangen wir an mit den 
Himbeer-Joghurt-Cupkakes
mit Himbeer-Creme

Ihr braucht:
-> 2 Eier
-> 150g Zucker
-> 1 P. Vanille-Zucker
-> 100ml Pflanzenöl
-> 100g Naturjoghurt
-> 175g Mehl
-> 1 Tl Backpulver
-> 150g TK Himbeeren
evtl noch ein paar frische Himbeeren für die Garnitur

Reicht für 12 Stück, also ein Muffinblech.
Backofen auf 150 Grad (Umluft) vorheizen.
Eier, Zucker und VanilleZucker schaumig rühren und das Öl und den Joghurt dazu geben. Mehl und Backpulver unter die Masse mischen. Den Teig auf die Muffinförmchen verteilen in jede Form einige gefrorene Himbeeren hineindrücken und dann 20 Min in den Ofen. Auskühlen lassen.




für das Topping braucht Ihr:
-> 50g Frischkäse
-> 50g Mascarpone
-> 60g weiche Butter
-> 50g Himbeermarmelade
evtl noch Puderzucker zum Nachsüssen, falls Euch die Creme nicht süss genug ist.

Alles zusammenrühren und für 10 Minuten in den Kühlschrank stellen. Dann in einen Spritzbeutel füllen und die Masse auf die Cupcakes verteilen. Zur Deko jeweils eine Himbeere obenauf setzen.




So weit so lecker!
aber es gab ja auch noch Schokoladen-Cupcakes....

ok....seid ehrlich....die Optik ist....nunja....als verantwortungsvoller Hundebesitzer
 greift man da fast automatisch zum Plastikbeutelchen oder?!


Ich bin ja selbst schuld....denn ich habe statt der Sterntülle zum Aufspritzen der Creme eine einfache Lochtülle genutzt und nun sieht es aus....öhem....ja sagen wir es ruhig: wie hingesch***....das konnten auch die bunten Zuckerperlen und die Fähnchen nicht mehr retten...nein, die Fähnchen schon gar nicht ;-)

der Kommentar von Mr. Right war:
"Oh wie schön, Du hast Kack-Cakes gebacken!"

na,herzlichen Dank auch! *grummel*




Da sie aber vorzüglich geschmeckt haben, verrate ich Euch das Rezept trotzdem ;-)

Schokoladen-Cupcakes
mit Pudding-Schmand-Creme

-> 120g weiche Butter
-> 150g Zucker
-> 1 P Vanille-Zucker
-> 2 Eier
-> 150g Mehl
-> 1/2 Tl Backpulver
-> 1 Prise Salz
-> 100g Zartbitter-Schokolade
-> 100g Schmand

Wieder den Backofen auf 150 Grad (Umluft) vorheizen.
Butter, Zucker und VanilleZucker cremig rühren, danach die Eier einzeln unterrühren. Mehl, Backpulver und Salz unter die Masse mischen.
Die Schokolade im Wasserbad schmelzen und langsam unter den Teig rühren, danach den Schmand unterheben.
In die Muffin-Förmchen einfüllen und ca.25Min backen, danach auskühlen lassen.

für das Topping  braucht Ihr:
-> 100ml kalte Milch
-> 1/2 Becher Schmand
-> 1 Beutel Paradies-Creme Schoko (Puddingpulver zum kalt anrühren)

Alles zusammen mit dem Handrührgerät mindestens 2 Minuten aufschlagen, sollte die Creme zu fest sein, etwas Milch nachgeben.
Das ganze in einen Spritzbeutel (vorzugsweise mit STERNtülle) füllen und ab damit auf die Cupcakes.



Bei uns auf dem Kaffeetisch steht übrigens Zucker und Milch immer in kleine Glasflaschen,
 bzw. Weck-Gläser abgefüllt. Find ich einfach schöner so......
und da (wenn die Großfamilie kommt) die einen lieber "echte" Kaffeemilch trinken, 
während die anderen normale Milch bevorzugen, werden die Milchflaschen bei mir beschriftet. Einfach ein Stück Tesafilm mit einem schwarzen Stift beschriften, aufkleben, fertig. 




Die kleinen Fähnchen für die Kack-Cakes Cupcakes sind auch ganz fix gebastelt:
 ein Stück buntes Maskingtape um das Ende eines Zahnstochers geklebt 
und zurecht geschnitten....eine wirklich schnelle Deko.
Ja, bei Kuchen und Törtchen darf es bei mir tatsächlich mal bunt sein 
und nicht nur schlicht grau/weiss!


Sowohl die fruchtige, als auch die schokoladige Variante der Cupcakes ist leeeecker! 

Und praktisch "fast" ohne Kalorien, Kohlehydrate oder Fett ;-))
Probiert´s aus!

Macht es Euch gemütlich und geniesst den Frühling am Wochenende!
Eure
Smilla