Samstag, 12. Juli 2014

Lavendel-Zitronen-Küchlein & ein wenig Plauderei

ok, Plauderei ist vielleicht etwas lasch ausgedrückt,
es geht heute schon etwas mehr in die Tiefe.



Vorsicht, es wird ungewohnt textlastig ;-)
Aber ich versüsse Euch das Ganze mit ein paar leckeren
Lavendel-Zitronen-Küchlein
und natürlich mit gutem, heissen Kaffee.

Also greift ruhig zu!

Nachtrag: wer heute mal keine Lust auf tiefsinnige Gespräche hat, der scrollt am besten gleich nach ganz unten, da findet Ihr das Rezept ;-)



Nun aber zu meiner Frage:
Gebt Ihr etwas auf das, was die Leute über Euch sagen oder denken?
Verletzt es Euch?
Ist es Euch egal?
 oder sagt Ihr gleich offen, wenn Euch etwas quer kommt?



Oder gehört Ihr eher zu meiner Fraktion (ich bin mir sicher, wir sind ganz viele!), die nach aussen immer so tun, als pralle das alles an ihnen ab, aber in Wirklichkeit manchmal tief verletzt in Grübeleien verfallen ?


Immer wieder passiert es mir, dass mich Aussagen oder unbedachte Bemerkungen von Anderen wirklich treffen.
Dabei kann es sich um fremde Leute, lockere Kenn-ich-vom-Sehen-Bekannte oder auch um gute Freunde handeln.



Ich bin dann jemand, der nach Aussen hin so tut, als wäre er super selbstsicher und nichts könnte ihm etwas anhaben....aber in Wirklichkeit ziehe ich mich dann ganz tief in mein Schneckenhaus zurück und lecke meine Wunden.



Geht Euch das auch manchmal so?
Am meisten ärgere ich mich dann gar nicht über die Anderen, sondern über mich! Warum lässt man sowas so nah an sich heran? Warum schafft man es nicht immer, einfach drüber zu stehen?

Gerade wenn es sich dabei um Freunde handelt, fällt es mir sehr schwer, einfach zur Tagesordnung überzugehen....es anzusprechen schaffe ich aber auch meist nicht.
ein Teufelskreis....irgendwie. 



Da fragt man sich dann schon manchmal, was Freundschaft eigentlich bedeutet.
Klar....zusammen Spass haben, lachen....Freud und Leid teilen....all das halt.
Aber gehört zu Freundschaft nicht auch, anzusprechen, wenn man sich verletzt oder nicht mehr zugehörig fühlt?



Meiner Meinung nach bedeutet Freundschaft auch, manchmal unbequeme Wahrheiten auszusprechen, nicht immer automatisch alles toll zu finden, was der Andere so tut. 
Und von echten Freunden würde ich dann erwarten, dass sie versuchen, etwas zu ändern.....herauszufinden, warum der andere sich unwohl fühlt.
Und nicht mit einem beleidigten Achselzucken zur Tagesordnung überzugehen.
Ist es echte Freundschaft, wenn einem der Andere nicht wichtig genug ist, über das, was ihn bewegt nachzudenken?



Wie ist es bei Euch?
Seht Ihr das genauso....oder vielleicht ganz anders? 


Keine Sorge, ich spreche da jetzt nicht auf ein spezielles oder aktuelles Ereignis in meinem Leben an, obwohl mir das natürlich durchaus schon passiert ist, aber diesmal interessiert mich nur ganz allgemein Eure Meinung dazu!
und ich fand, der *Samstagskaffee* wäre ein passender Rahmen dafür ;-)



Für dieses Jahr habe ich (nach einem -in jeglicher Hinsicht-wirklich harten letzten Jahr) beschlossen, mich nur noch mit Dingen und Menschen zu befassen, die mir gut tun.
Mich nicht mehr mit Freizeitaktivitäten zu belasten, die ich eigentlich gar nicht mag, nur weil ich meine, ich darf da nicht fehlen und könnte womöglich etwas verpassen....und wenn schon!

Und einfach auch mal "NEIN" zu sagen, wenn ich um etwas gebeten werde, was ich im Grunde gar nicht tun möchte.
ok, an diesem Punkt muss ich noch ganz arg arbeiten!

Klar kann man die Dinge oder Menschen, die einem nicht so gut tun, nicht komplett aus seinem Leben verbannen.....jeder muss schliesslich mal zum Zahnarzt oder die Steuererklärung abgeben....schon klar.....aber im privaten Bereich.....in der Freizeit, die doch Spass machen soll, da kann man schon aussortieren....auch wenn es manchmal schwer fällt, den Schritt auch zu tun.

zu den Dingen, die mir wirklich gut tun, gehört übrigens unter anderem dieser Blog hier....und Ihr alle.
Danke Euch dafür und auch ein herzliches Hallo! an meine neuen Leser!




Und für alle, die meine Ergüsse bis hierhin ertragen haben gibt es jetzt auch noch das Rezept für diese leckeren kleinen Kuchen:

250g Margarine
200g Zucker
1 Eßl Vanillezucker
4 Eier 
1 Prise Salz
200g Mehl
1 Packung Puddingpulver Vanille
65g Speisestärke
je 1 Tl Backpulver und Natron
3 Eßl Naturjogurth
abgeriebene Schale von 1 Bio-Zitrone und deren Saft
1 Eßl klein gehackte Lavendelblüten

Margarine schaumig rühren. Zucker, Vanillezucker, Salz, Zitronenschale und Saft dazugeben und weiter rühren. Nach und nach die Eier dazu, immer schön rühren.
Nun noch Mehl, Speisestärke, Backpulver, Natron und Jogurth unterheben.
Den Teig in kleine Förmchen füllen und bei 180 Grad im Ofen für ca. 20 Minuten backen.

Schon fertig!
Wer mag kann noch einen Zuckerguss aus Puderzucker mit Zitronensaft anrühren und die Küchlein damit und mit ein paar Lavendelblüten verzieren.
Die Küchlein haben einen ganz feinen, dezenten Lavendelgeschmack....mhhh....
Lasst es Euch schmecken!



Nun wünsch ich Euch ein wunderschönes, sonniges Wochenende.
Nehmt Euch Zeit für die Dinge und die Menschen, die Euch wirklich gut tun 
und geniesst diese in vollen Zügen!


Eure
Smilla



67 Kommentare

  1. Liebe Smilla,
    ich nehme mir ein Stück Kuchen, damit ich nicht verhungere, denn ich glaube mein Kommentar wird auch textlastig ;-)
    Bei Freunden macht es mir (fast) nichts aus, denn Freunde können alles sagen, nur der Ton muss stimmen. Bei fremden Menschen ist das etwas anders. Wenn es Leute sind, die mich kaum oder gar nicht kennen, dann stört es mich sehr, wenn z. Bsp. negative Dinge in Umlauf gelangen und ich mich dafür noch nicht einmal rechtfertigen kann oder die Dinge aus meiner Sicht erklären kann. Positive Dinge lässt man einfach so stehen, die schmeicheln ja und tun gut, auch wenn es fremde Leute über einen erzählen. Eigentlich sollte man ganz cool mit negativem Gequatsche umgehen, denn meist steckt Neid oder schlichte Unwissenheit über einen selbst dahinter......
    Danke für dein Rezept und die tollen Fotos dazu.
    Ein schönes Wochenende wünscht dir Stine

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  2. Hallo Smilla,
    natürlich hat das jeder schon einmal erlebt, was du beschreibst. Und sicherlich ist das manchmal auch verletzend, was es zu hören gibt. Nach einigem Nachdenken und dem ersten Stich merke ich aber doch manchmal, dass es mich deshalb so trifft, weil es wohl gerade einen wunden Punkt bei mir getroffen hat. Zu Freundschaft gehört sicherlich auch, sich auch einmal Kritik gefallen lassen zu müssen. Wobei aber auch der Ton die Musik macht, und der Moment, in dem es gesagt wird.
    My 5 Cent......
    Ich wünsch dir ein schönes Wochenende!
    Ulrike

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  3. Hallo liebe Smilla,
    JA mir ist es wichtig was andere über mich denken.
    JA ich zeige es wenn mich etwas kränkt, ich stehe dazu.
    JA ich mache mir auch oft Gedanken.
    JA auch mich werfen manchmal verletzende Aussagen aus der Bahn.
    NEIN ich spiele nicht die starke und selbstbewusste. Das kann ich nämlich gar nicht. Ich wirke immer etwas unsicher ,
    obwohl ich durchaus sehr ein direkter Mensch bin. Mir sieht man es eigentlich immer an, wie es mir gerade so geht.
    Da brauch ich nicht viel sagen, fragen meine Mitmenschen schon : He was ist los?

    Ich denke Freundschaften, sollten und müssen genauso gepflegt werden wie an Beziehungen . Es muss /darf daran gearbeitet werden.
    Kritik darf/ muss sein.
    Manche Menschen haben aber glaub ich , ein großes Problem diese anzunehmen.
    Mir fällt dazu noch ein :
    Der Ton macht die Musik.
    Man kann sich also alles sagen, wenn man nur die richtigen Worte dafür findet.
    Möglichst schonend versuche ich das immer, obwohl die Wahrheit leider manchmal(immer?) weh tut.

    Ich habe mir auch vorgenommen, viel mehr zu tun, worauf ich Lust habe.
    Es stört mich maßlos an mir selbst, dass ich oft JA sage obwohl ich NEIN meine.
    *seufz*
    Einfach nur weil ich es vielen recht machen will..
    Ich bin dabei, mir das abzugewöhnen....
    Nicht so einfach.

    Danke für die Gedanken, das Rezept, die schönen Fotos.

    Deine Tina

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    1. Genau das ist es: es jedem Recht machen wollen und irgendwann feststellen, dass man selbst viel zu kurz kommt.
      kann ich gut nachvollziehen....Danke Dir für Deine Sicht der Dinge ;-)

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  4. Deine Küchlein sehen sommerlich leicht aus.

    Ein schwieriges Thema hast du dir da zum Samstagmorgen rausgesucht.
    Ich gehöre auch eher zu denen, die äußerlich die Fassade aufrecht erhalten. Innerlich bin ich manchmal aber schon sehr verletzt. Bei manchen Personen prallen die negativen und verletzlichen Worte bei mir einfach ab. Bei Familie und Freunden bin ich dann aber schon sehr verletzt. Ich halte mich immer zurück. Und traue mich nicht meine Meinung dazu zu äußern. Zu erklären, das es mich traurig macht oder gar verletzt. Einmal habe ich es geschafft, es anzusprechen. Das war ein Feher. Irgendwie zumindest. Danach ist ein großer Streit entfacht. Schuldzuweisungen gab es und viele Tränen. Letztendlich hatte es aber auch sein Gutes: Ich habe mich einfach mal getraut, das Unangenehme anzusprechen.

    Liebe Grüße.
    Juliane

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    1. Oh Juliane, DANKE.
      Ich erkenne mich in Deinen Worten so wieder! Auch ich habe einmal die Dinge beim Namen genannt, in nettem Ton und erklärend, was mich stört/verletzt....es war ein FIASKO! und seitdem schlucke ich ganz viel....und das ist sicher auch total falsch....ein Teufelskreis.
      Danke für Deinen Kommentar, der zeigt mir, dass nicht nur ich so unsicher in solchen Dingen bin.

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  5. Liebe Smilla,
    ich schnapp mir jetzt eines dieser köstlichen kleinen Gugl und dann schreibe ich Dir eine Mail... bis gleich...
    Schönes Wochenende,
    Kebo

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  6. Diese Gefühle kenne ich gut. Es ist für mich doppelt schwer, weil ich wirklich versuche, Menschen grundsätzlich aufzubauen und positiv zu begegnen. Ich interpretiere mal, dass es bei den Aussagen, die dich verletzen gar nicht in erster Linie um Kritik geht, sondern um so locker vorgebrachte Sätze, oft auch nebenbei geäussert, die dann einen wunden Punkt treffen. Mir geht es dann jeweils so, dass ich einfach zu überrascht bin, um etwas zu sagen oder zu entgegnen, und erst hinterher merke, dass eine locker gemeinte Äusserung ja eigentlich sehr beleidigend war. Es wäre sicher manchmal gut, schlagfertig(er) zu sein. Ich sage mir dann (nebst genauer Analyse der Situtaion und vielen Selbstzweifeln), dass das Gesagt mit mir wenig und mit der anderen Person viel zu tun hat. Hilft nicht immer, aber immer öfter. Schönes Wochenende!

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    1. Ja, das hast Du genau richtig interpretiert. Ich bin eigentlich recht schlagfertig, halte dann aber trotzdem meist die Klappe, weil: erst denken, dann reden....und das fällt mir in solchen Momenten schwer....und dann ist schnell etwas gesagt, dass so nicht gemeint oder gewollt war.

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  7. Hallo liebe Smilla!
    Bevor ich anfange, folgendes: Komm mich mal besuchen, die Gewinnerin steht fest!...mehr sag ich nicht *hüstel*

    Also eigentlich wollte ich gerade etwas zu deinem tollen Beton-DIY schreiben, da war -schwups- schon ein neuer Post von dir da. Deine kleinen Kuchen - leeeecker!
    Du hast heute eines meiner absoluten Lieblingsthemen angesprochen!
    Ich habe früher grundsätzlich und sofort das gesagt, was mir nicht passt. Jeder wusste immer und zu jeder Zeit, was und wie ich über ihn denke. Das hat mir allerdings nicht nur Freunde eingebracht und mit den Jahren bin ich etwas diplomatischer geworden. Nach einem unschönen Ereignis in meiner Leben, habe ich mir allerdings genau das wieder vorgenommen, was du auch geschrieben hast: Ich verbringe meine Zeit ausschließlich mit Menschen, die mir guttun, mache nur das, was mir gefällt, sage "Nein", wenn ich nicht will und antworte ehrlich, wenn man mich nach meiner Meinung fragt. Punkt. Wer damit nicht klar kommt, hat selber Schuld. Dieses ganze drumherum-Gerede liegt mir einfach nicht und ich bin felsenfest davon überzeugt, dass es nichts bringt, die Dinge schönzureden. Dadurch ernte ich oft genug Kopfschütteln - aber das erreicht mich nicht. Allerdings ärgere ich mich leider noch viel zu oft über andere. Daran muss ich noch arbeiten. Geht aber auch schon besser, weil ich weiß, dass es vergeudete Energie ist. Ich genieße lieber meine Familie, meine (echten) Freunde, mein Heim, meine Stadt, meinen Blog und die Mädels (*Herz*), mein Leben. Basta!
    Schön, dass du das mal angesprochen hast und bis ganz bald
    deine Anne

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    1. Danke liebe Anne,
      hab Dich gerade besucht *smile*
      und zum Thema: Du bist mit den Jahren diplomatischer geworden? ich glaub, ich bin immer viel ZU diplomatisch....und wenn ich dann tatsächlich mal die negativen Dinge anspreche, die mich stören....sind die anderen oft sehr verwirrt oder gar beleidigt, weil sie von mir einfach nicht erwarten, dass auch mal "schlecht Wetter" ist....

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  8. Hallo Smilla,
    manchmal muss man sich im Laufe eines Lebens von Menschen trennen, oder wenn das nicht geht, so weit wie möglich distanzieren, wenn sie einem nicht gut tun. Vielleicht fühlt man sich in ihrer Gesellschaft nicht (mehr) wohl, oder man fühlt sich ausgenutzt. Dann ist es an der Zeit, etwas zu ändern. Es ist nicht unbedingt leicht, aber es ist möglich.
    In einer Freundschaft (da meine ich wirklich ECHTE Freundschaft) sollte man Dinge, die einem auf der Seele liegen, ansprechen. Eine Freundschaft hält das aus - im Gegenteil, für eine Freundschaft ist das wichtig!
    Was andere Menschen, die Dir nicht so nahe stehen, über Dich reden, ist total unwichtig. Du wirst manches nie erfahren, das von anderen über Dich gesagt wird und es belastet Dich nicht, obwohl es ja existiert. Also sollte Dich das, was Du erfährst, auch nicht interessieren oder gar belasten. Das ist nichts als heiße Luft!
    Ich denke da auch an die vielen hässlichen Kommentare, mit denen sich manche Bloggerinnen herumschlagen mussten. Da gibt es auch nur ein Gegenmittel: LÖSCHEN - GAR NICHT WEITERLESEN! Ja nicht an sich herankommen lassen! Denn einen größeren Gefallen könnte man diesen Giftspritzen gar nicht tun!
    Und auch daran muss man im Laufe seines Lebens arbeiten: Sich nicht mehr zu etwas überreden lassen, was man gar nicht tun möchte, nur um anderen einen Gefallen zu erweisen. Erstaunlicherweise wird ein NEIN oft problemlos akzeptiert, ja wirklich!
    Das alles ist nicht einfach und nach meiner Erfahrung eine Sache des zunehmenden Alters. Als ich jünger war, hielt ich vieles für wichtig, das aus heutiger Sicht komplett unsinnig war. Ich habe mich mehr und mehr auf mich selbst besonnen und auf mich selbst gehört.
    "Das Dasein ist köstlich, man muss nur den Mut haben, sein eigenes Leben zu führen." Das hat schon Peter Rosegger gesagt.
    In diesem Sinne: Schönes Wochenende!
    LG Renate D.

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    1. Danke Dir Renate....Du hast wirklich Recht.
      Allerdings habe ich glücklicherweise bisher noch nie irgendwelche blöden Schlammschlachten-Kommentare auf meinem Blog gelesen, auch nicht auf denen, bei denen ich gern kommentiere....zum Glück!

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  9. Also erstmal: deine Bilder sind mal wieder wunderschön!
    Ich kenne das, dass man sich ewig wegen (oft so dahingeworfenen) irgendwelcher Sätze den Kopf zerbricht. Sollte man nicht. Bei guten Freunden sollte man nachfragen und bei den entfernten Bekannten/Fremden sollte es einem eigentlich egal sein. Ist aber eben nur Theorie.
    Wobei gerade gute Freunde kennzeichnen sich - meiner Meinung nach - dadurch aus, dass man sich alles sagen kann. Positives wie Negatives.
    Bei Bekannten habe ich manchmal das Gefühl, dass ein Gespräch darüber, das ganze evetntuell erst "entfachen" könnte, dass also was aufbricht, was eigentlich bislang gar kein Thema ist. Deswegen warte ich in solchen Situationen auch oft erstmal ab und versuche das darauffolgende Handeln zu "analysieren" (wenndie wüssten, was?) Ich glaube aber, dadurch hat sich auch schon vieles wieder in Luft aufgelöst. Naja, sind nicht immer leicht, die Sozialkontakte. Den Kontakt zu Menschen die mir wirklich nicht guttun (das sind ja glücklicherweise die allerwenigstens), breche ich ab. Bringt ja nichts.
    Trotz ernster Gedanken wünsche ich dir ein wunderbar leichtes Wochenende
    Jutta

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    1. Stimmt Jutta, das mit dem "Entfachen" empfinde ich auch so.

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  10. Deine Bilder sind wunderhübsch!
    Die Frage die Du stellst ist wichtig und spannend, für mich selbst ist es mir aber zu persönlich, dass ich darauf im i-net antworte (wenn wir uns im richtigen leben mal begegnen: gerne!), ich hoffe es ist ok, wenn ich dir daher einfach nur so einen lieben Wochenendgruß sende.
    LG, Mecki

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    1. Natürlich ist das völlig ok und ich danke Dir ;-)

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  11. Hallo Smilla !
    Hmmmm, die Küchlein sehen köstlich aus. Da greife ich gerne zu. Und Kaffee nehme ich natürlich auch. Danke !

    Das ist ein Thema, mit dem ich mich schon ganz oft und auch immer wieder beschäftige.
    Ja, mir war es früher auch sehr wichtig, was andere über mich dachten. Egal ob es die beste Freundin war oder nur der
    Postbote. Und auch ich habe nach aussen hin die Starke gespielt und innendrin war ich verletzt und traurig.
    Ganz ehrlich, so etwas kann man auch nicht von jetzt auf gleich ändern. Bei mir war es ein jahrelanger Prozess.
    Und erst nach einigen Schicksalsschlägen habe ich es langsam geschafft, meine Einstellung zu ändern.

    Ich spreche die Leute an, wenn ich unsicher bin, wie etwas gemeint ist. Egal ob Familie, Freundin, Chef oder Nachbarin.
    Und in den allermeisten Fällen klärt sich alles. Ohne dass ich tagelang Bauchzwicken und Kopfchaos haben musste !

    Und ebenso sage ich ganz klar, wenn ich auf etwas keine Lust habe.
    Letztens kam mein man mit Opernkarten heim. Das ist so gar nicht mein Fall. Erst habe ich - wie früher - gelächelt und genickt. Und dann habe ich ihm gesagt, dass ich das sehr lieb von ihm finde, aber dass das so gar nichts für mich ist.
    Und das ich denke, dass er lieber alleine hin geht oder mit jemandem anderen. Denn er hat nichts davon, wenn ich mitkomme und nur gequält herumsitze. Das ist weder für ihn noch für mich schön.
    Und soll ich Dir was sagen ? Er fand es gut, dass ich so ehrlich war.
    Und am Abend der Oper hat er kurzfristig die Karten verfallen lassen, weil er genau an diesem Abend auch keine Lust hatte
    und lieber mit mir daheim bleiben wollte :o)

    Ach Smilla, ich könnte hier Romane schreiben. Du schneidest wirklich interessante Themen an.
    Ich mag Deinen Blog und Dich und drück Dich mal ganz lieb und feste !
    Deine Anja

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    1. Ach Anja, das lässt mich ja hoffen, dass ich das auch noch lernen werde.....
      Danke Dir für Deine Denkanstösse!

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  12. Ach bei dir kann man immer so schön "in der Runde quatschen". Und bei den tollen Küchlein erstrecht. Die Bilder sind klasse.
    Also... früher ging es es mir sehr viel näher, wenn mir mal etwas "unschönes" gesagt wurde. Inzwischen (mag´s am Alter liegen?) nehme ich das oft nicht mehr ganz so ernst. Klar, wenn man mal irgendwas vor den Kopf gestoßen kriegt, ist man erstmal baff. Es kommt halt auch darauf an, wer etwas sagt. Am meisten nehme ich es mir bei meinen Kollegen zu Herzen, wenn sie denn mal was zu "meckern" haben. Ansonsten habe ich mir meinen Freundes- und Bekanntenkreis so aufgebaut, das dort so etwas eigentlich so gut wie gar nicht passiert. Und Leute, bei denen ich merke, das stimmt die Chemie irgendwie nicht, die "meide" ich halt. Vielleicht auch eine Art "Selbstschutz"? Aber ich komme gut zurecht damit. Ich selbst versuche immer ,ehrlich meinem Gegenüber zu sein, natürlich in angemessener Wortwahl. Ansonsten sage ich mir oft, die meinen gar nicht mich, die sind mit der Situation unzufrieden.... (Wenn mal wieder ein nörgelnder Patient vor mir steht) .
    Liebe Smilla, ich wünsche dir ein schönes Wochenende.
    Birthe

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    1. Liebe Birthe, ja den Selbstschutz hab ich in diesem Jahr auch schon aktiviert....noch etwas ungewohnt....aber es wird ;-))

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  13. Liebe Smilla,
    ja, Du sprichst mir aus der Seele. Ich habe derzeit massive Probleme mit meiner sehr gefühlslosen Schwiegermutter, der (schon seit geraumer Zeit) ihre Enkelkinder ziemlich egal sind. Dies schmerzt einen furchtbar in der Seele, denn gerade jetzt würden meine Kinder Zuspruch benötigen, selbst wenn sie zwei Stunden entfernt wohnt - aber es gibt ja Telefon. Nachdem ich mich damit nicht mehr belasten möchte, werde ich den Kontakt sehr reduzieren - obwohl mir das sehr schwer fällt, da die Familie nun sowieso schon so klein ist - aber die Frau tut uns einfach nicht gut. Sie hat nicht einmal ihren Kindern gut getan. Ihre Kinder hat sie nicht einmal - schwerkrank wie sie waren - im Krankenhaus besucht und kam auch nicht zur Beerdigung meines Mannes. So muss man manchmal eben Konsequenzen aus dem Verhalten einiger Menschen ziehen, so schwer es auch fällt..... Vielen Dank für die superschönen, leckeren Kuchenbilder und das tolle Rezept!
    Ganz liebe Grüße,
    Mella

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    1. Liebe Mella, solche Menschen brauchst Du nicht in Deinem Leben, gerade jetzt in dieser Situation nicht!
      Warum an Menschen festhalten, die sich nicht die Bohne für einen interessieren? Familie hin oder her, sowas braucht keiner.
      ich drück Dich mal!

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  14. Das sieht so lecker aus, vorallem gefällt mir der Kuchen aus dem Glas total gut!!!!
    Liebe Grüße, Olga.

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  15. haaalölleee
    mhhhhh..... mir siegt ma auf zehn METER an,,, das ma nit guat geht,,,,,
    weil i ah immer mei PSYCHO-BLASENENTZÜNDUNG,,, dann bekomm
    merken meine FREUNDE erst recht,,, das wos is mit mir...
    früher hob i alles rein gfressen,,,, heit nimmer.. heit sog i wenn ma wos nit past
    aber manchmal hot ma gar nit de GELEGENHEIT wos dazua zu sagen,,,,
    denn is schwieriger,,,, DAMPF abzulassen,,,
    aber i sog immer de wos mi kennen de wissen wia i bin,,,
    und de ANDEREN.. solln denken wos wollen,,,,
    aber ah paar TAG, beschäftigt mi des dann doch,,,,,
    nimm mir halt meistens des ah zu HERZEN;;;;;
    ÜBRIGENS DANKE für de liaben WORTE bei mir
    bin froh das der FELIX jetzt do is,,,
    bussale bis bald de BIRGIT

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  16. Hallo Smilla,
    welch tiefgreifende Gedanken an einem solchen Samstagmorgen...
    Du hast Recht. Manche bissigen Bemerkungen gehen so tief, dass man noch lange daran zu knabbern hat.
    Bei guten Freunden spreche ich das Thema schon einmal an - oder ich schreibe einen Brief. Bei manchen Freundinnen merke ich aber schon vorher, dass sie das Thema nicht wirklich so sehen wie ich, dann lasse ich es manchmal und sage nichts. Es tut mir zwar in der Seele weh, aber wenn ich zuvor bei einem Thema schon mehrmals gemerkt habe, dass der andere einfach nicht zugänglich ist, dann versuche ich das Thema zukünftig zu umschiffen. In manchen Dingen ist man eben doch zu unterschiedlich - um nicht zu sagen, manche sind oberflächlich... Leider...
    Bevor ich dann länger darüber nachgrübele, nehme ich es einfach hin und lasse diese Themen, Gedanken und Aussprüche zukünftig nicht mehr so nah an mich ran.
    Ob dir das weiterhilft?

    LG Peppermint

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    1. Nein, das hilft mir nicht weiter, denn dieses "nicht-an-mich-ranlassen" schaffe ich ja gerade nicht *seufz*
      Aber es ging hier auch gar nicht darum, mir zu helfen....sondern eher darum zu sehen, ob andere auch so ticken oder ihre Erfahrungen zu lesen, wie sie mit sowas umgehen.
      Von daher ist Dein Post genau das, was ich hier lesen wollte und ich Danke Dir dafür!

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  17. Liebe Smilla,
    bei den Küchlein greife ich sehr gerne zu und natürlich
    auch bei dem Kaffee :-) Ich war bis vor einiger Zeit immer
    offen und direkt und habe meine ehrliche Meinung gesagt,
    quasi schonungslos, weil ich auch möchte, dass man mit
    mir ehrlich ist, und zwar immer.Ich mag dieses "Honig um den
    Mund schmieren" nicht.Es bringt einem ja auch nichts wenn
    man sich mit Leuten abgibt, die zu allem ja und Amen sagen,
    was habe ich davon ?! Viele Menschen haben sich von mir
    abgewandt.Sie konnten meine schonungslose Wahrheit scheinbar
    nicht ab, haben aber wiederum mich ständig kritisiert.Ich gebe
    mich jetzt nur noch mit Menschen ab bei denen ich das Gefühl
    habe, dass man auch mal seine Meinung (in vernünftiger,
    angemessener Art und Weise) sagen kann.Auch hier im www
    schreibe ich nur das, was ich auch meine, ich würde mich nicht
    für andere verbiegen.Bei Fremden bin ich mittlerweile auch
    vorsichtiger mit dem, was ich sage und halte mich dann lieber
    zurück.Das mit dem NEIN sagen habe ich mittlerweile gelernt.
    Es war ein langer Prozess, aber mittlerweile kann ich NEIN
    sagen.Ich sage mir immer (im Hinblick auf meine viel zu
    früh verstorbenen Eltern) das Leben ist kurz, also mach
    nichts, was Du nicht machen möchtest ;-)
    Liebe Grüße
    Christina

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  18. liebe Smilla,
    ich bin ja eine ganz frische Leserin bei Dir, weil mir Dein Blog sooo gut gefällt.
    Ich denke solche Situationen in denen man verletzt wird und sich dann mehr oder weniger innerlich zurückzieht hat jeder schon erlebt und auf seine Weise auch irgendwie gelöst.
    Du hast die Lösungen eigentlich auch schon gefunden, indem Du mehr auf Dich schaust,machst was Dir gut tut, mach was Du gerade willst und nicht die anderen - und sag öfters mal nein-
    das alles bringt die anderen vielleicht zum Nachdenken
    ich wünsch Dir ein schönes Wochenende und ich hol mir jetzt einen Kaffe
    liebe Grüße
    Gerti

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  19. Liebe Smilla,
    Du sprichst mir gar aus der Seele - der Post hätte auch
    von mir sein können :-) Wobei ich sagen muss, dass ich
    schon nicht mehr ganz so viel an mich ranlasse wie früher
    und eher auch schon mal was sage. Mein Freundes/Bekanntenkreis
    hat sich die letzten Jahre schon auch etwas verändert, weil
    ich wirklich nur noch mit den Leuten was mache, die mir wirklich
    wichtig sind, die es ehrlich meinen und mit denen ich auf der
    gleichen Wellenlänge bin. Ich brauch das einfach nicht, auf irgendwelche
    Feste und Geburtstage zu gehen, nur weil es halt schon immer so
    war, man aber eigentlich sonst gar nicht mehr so den Kontakt hat
    und auch nicht will. Ich hab ein paar ziemlich beste Freundinnen,
    klar auch viele Bekannte, aber ich überleg mir ganz genau, mit wem
    ich was unternehme und mit wem nicht.
    Ach übrigens - Deine Kuchenbilder sind super - ich hab heute
    Lavendelcookies gebacken!
    Ganz liebe Grüße, Christiane

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    1. Danke, toll dass es nicht nur mir so geht!
      und ich geh gleich mal Cookiebilder bei Dir anschauen oder sind die noch nicht auf Deinem Blog zu sehen?

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  20. Liebe Smilla,
    yam yam sehen deine Lavendelkuchen leeeeecker aus und die Fotos sind echt gelungen. Da komme ich doch glatt mal auf nen Kaffee und Kuchen zum schnacken vorbei :o)

    Deine Fragen stimmten mich nachdenklich und ich überlege gerade welcher Typ Mensch ich bin.
    Ich sage mal so, was andere Leute von mir denken ist mir ziemlich egal. Ich lebe mein Leben nach meinem gutdünken,
    bin freundlich und höflich zu meinen Mitmenschen und gehe respektvoll mit anderen um. Wenn mich jemand konstruktiv kritisiert, denke ich darüber nach ob es stimmen könnte. Dann horche ich in mich rein und sollte es stimmen versuche ich das auch zu ändern.
    Es trifft mich natürlich auch und verletzt schon hin und wieder. Aber mir ist es einfach lieber jemand ist offen zu mir, als hintenrum falsch. Ungerechtigkeiten mag ich garnicht und wenn jemand einfach nur kritisiert und pöbelt aus Spaß an der Freude ist das auch kein Freund und von einer solchen Person wende ich mich ab.
    Das kann ich so mal unterschreiben und stehen lassen.

    Ich wünsche Dir noch ein schönes Wochenende.

    Liebe Grüße
    sylvi




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  21. Liebe Smilla.
    Ich hab keine Ahnung warum du diesen Post gerade heute geschrieben hast, aber ich bin dir unendlich dankbar dafür.
    Ich befinde mich gerade an einem ...ja wo befinde ich mich gerade...an einem Wendepunkt, in einem Denkprozeß, ich weiß es nicht.... eine meiner größten hin und hergedachten Fragen ist wohl zur Zeit die: Was ist Freundschaft ?
    Hinterfagen war schon immer meine Stärke...nur finde ich momentan kaum Antworten...aber ich bleib dran....und ich weiß, dass wieder eine Zeit kommt, wo es leichter wird und ich froh bin, dass ich drangeblieben bin....und wo es mich nicht mehr so trifft, weil ich einfach dazugelernt hab...Leben ist lernen...is so
    Liebe Smilla, ich wünsch dir eine Prise Leichtigkeit, ein paar Sonnenstrahlen, einen Hauch Lavendelduft und eine ganze Menge Mut, die Dinge die dich beschäftigen anzupacken.
    Alles LIebe
    Barbara
    die sich fragt, ob mein Päckchen nach 2 Wochen nun endlich bei dir eingetrudelt ist

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    1. Liebe Barbara,
      es sollte wohl so sein, dass ich diesen Post gerade heute online stelle.....und Du siehst, auch andere haben diese Probleme, wie man an den zahlreichen Antworten sieht.
      und nein, bisher ist noch kein Päckchen angekommen....ich geb Dir Bescheid, sobald es da ist ok?
      Danke für Deinen lieben Worte!

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  22. Hmmm..ein leckeres Rezept!
    Dein aufgeworfenes Thema finde ich sehr interessant, zumal es für mich ziemlich aktuell ist. Ich lasse die Leute über mich reden, denn wenn sie es tun, wissen sie nicht wer und vor allem wie ich wirklich bin. Aufgrund solcher "Lästereien" und der Tatsache, dass man mir nicht geglaubt hat und dazu noch verachtend zu mir war (obwohl sich dann rausstellte, dass alles was ich sagte und wodrauf ich hinwies wahr war), habe ich mit so manchem Menschen in meinem Leben gebrochen. Gleichzeitig bin ich aber auch sehr ehrlich und spreche Verletzungen an.
    Hoffentlich musst du dir so schnell keinen Kopf darum machen und hast eine schöne Zeit,
    Franse

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  23. Liebe Smilla,
    mit deinem Post triffst du bei mir einen wunden Punkt. Auch ich schaffe es immer wieder durch meine Äußerungen andere zu verletzen ohne das dies eigentlich meine Absicht war. Wenn ich es dann bemerke, trage ich diese Situation tagelang mit mir rum.
    Ich habe schmerzhaft lehren müssen, dass viele Freundschaften keine Ehrlichkeit verträgt. Ich finde aber auch, dass es dann keine wirkliche Freundschaft ist!
    Ich glaube, dass du ein ehrlicher und einfühlsamer Mensch bist. Zum Beispiel bei deinem Kommentar, zu meinem Küchenpost, hast genau den Punkt getroffen. Genauso ticke ich auch!
    Ganz, ganz, ganz liebe Grüße
    Nico

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    1. Liebe Nico,
      bei mir ist es eher andersherum: ich selbst werde verletzt....und nicht durch offene Ehrlichkeit, die kann ich durchaus vertragen...nein, eher durch unbedacht dahin gesagte Sätze, Bemerkungen am Rande und Ähnliches.
      Ich finde Offenheit und Ehrlichkeit wirklich wichtig, von daher sollte ich solche Dinge eigentlich sofort ansprechen....aber damit bin ich schon heftig auf die Nase gefallen.
      Dein Küchenpost...haha...ja ich erinnere mich, ich konnte mir die Situation wirklich gut vorstellen und hab sehr schmunzeln müssen!

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  24. Liebe Smilla, mir geht es wie vielen die da heute schon geschrieben haben. Früher war es bei mir ganz besonders schlimm mit dem " jedem alles recht machen". Heute kann ich das ein bißchen besser aber es ist noch nicht so wie ich es eigentlich für mich will. Ich finde in einer Freundschaft sollte man sich schon alles sagen können, auch wenn es manchmal verletzend ist. Wie soll man etwas ändern wenn man es nicht weiß. Ich habe das letztens auch so gemacht mit einer wie ich dachte sehr guten Freundin. Wir sind jetzt soweit daß wir kaum noch miteinander reden, sie ihre Fehler nicht einsieht aber mir an allem die Schuld gibt.
    Eine Freundschaft ist ein zartes Pflänzchen das gepflegt werden muss um wachsen und gedeihen zu können.
    Ich Grüße Dich Christine

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  25. Liebe Smilla,
    ich bin da in den letzten Jahren recht hart geworden, wenn ich das Gefühl habe, mir tut jemand nicht gut, nutzt mich aus, dann breche ich den Kontakt völlig ab. Ich mag's schon wenn jemand ehrlich zu mir ist, auch wenn es mich vielleicht manchmal ziemlich ärgert oder gar weh tut aber das ist nach ein paar Tagen dann wieder ok und vergessen und verziehen. Viel schlimmer finde ich, wenn jemand nett tut und schöne Dinge sagt oder schreibt und hinten rum lästert oder schlecht spricht, so was packe ich garnicht. Ich bin sehr ehrlich und ich erwarte von meinen Mitmenschen auch Ehrlichkeit zumindest wünsche ich es mir.
    Das ist meine Meinung dazu...
    Deine Küchlein schauen übrigens sehr lecker aus und da ich Lavendel ja sehr gerne mag, werden diese Kuchen evtl. ein großer nachgemacht, danke für das feine Rezept.
    Liebe Grüße von Tatjana

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  26. oh liebe Smilla,

    ein tolles Thema, das mich aktuell auch sehr beschäftigt. Mittlerweile halte ich mich aus Freundschaften heraus und habe eigentlich im realen Leben "nur" meine Familie, da mir die sogenannten Freunde einfach zu oberflächlich und selbstsüchtig sind. Das gefällt mir hier auch so am Bloggen, man tauscht sich über gemeinsame Interessen aus, gibt gerne ein Kompliment weiter und dringt nicht weiter in den Anderen ein. Ich musste nämlich feststellen, dass es immer dann problematisch wird, wenn die Bindung zu eng wird und viele Tabus gebrochen werden....jeder Mensch hat seine kleinen Geheimnisse, die er nicht direkt am nächsten Tag im städtischen Anzeiger lesen möchte ;o))
    Ich danke Dir für deine Worte, sie haben mich wieder zum Nachdenken bewegt.
    Freundschaft ist für mich auch ganz oft einfach nur ein liebes Wort....darum "Du bist eine ganz, ganz Liebe" ♥♥

    Deine Bianca

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    1. Oh Bianca....das geht runter wie Butter ;-) Danke Dir!
      Ich bin absolut perplex, wie viele dieses Thema auch für sich als wunden Punkt empfinden.
      All diese tollen Kommentare, da fühlt man sich doch gleich nicht mehr so allein mit seiner "Macke".

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  27. Liebe Smilla,
    bevor ich dich gleich mal auf deine gestochen scharfen Bilder aufmerksam mache und ich finde dass deine Bilder wirklich bei jedem einzelnen Post noch schöner werden muss ich dir gestehen, dass all deine Gedanken, die du heute aufs Papier bringst bzw. in deine Tasten getippt hast, mir seeeehr sehr bekannt vor kommen.
    Ich bin auch so ein Mensch, der es immer allen recht machen möchte, lieber an mir selbst zurückstecke und ungern NEIN sagen will. Dass einem das selbst nicht immer gut tut, kann ich nur bestätigen. Dein Vorhaben, Dich im privaten Bereich nur noch mit Dingen und Personen zu beschäftigen, die dir gut tun ist wohl eine der besten Entscheidungen, die man für sein eigenes Leben treffen kann. Ich arbeite da auch noch sehr daran und ich freue mich sehr, dich hier im Bloggerland zu kennen meine Liebe! Ich wünsche Dir ein wundervolles WE mit vielen schönen Stunden, die dir gut tun.
    Busserl, Brigitte

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    1. Liebe Brigitte, ich find es so klasse, zu lesen, dass es vielen ähnlich geht....dann steht man nicht mehr so alleine da mit seinem Problem.
      und über das Kompliment für die Bilder: ich muss gestehen, ich habe den Schärfemodus beim Bildbearbeitungsprogramm entdeckt....hihi....aber bitte weis mich drauf hin, wenn ich es damit übertreibe, ja?

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  28. Liebe Smilla,
    wie Du hier siehst bist Du nicht alleine mit dem Thema...
    Ganz oft gibt es zwischen Menschen Komnmunikationsprobleme...man sagt was unbedacht(!) dahin und ahnt vielleicht gar nicht, dass man gerade jemanden verletzt hat. Ebenso kennt man die Situation, dass man einen Seitenhieb abbekommt und echt nicht weiß wofür und warum...
    Ich kenne das grübel, unsicher sein und mich zurückziehen gut.
    Was mir aber hilft, ist in mir die Perspektive zu wechseln und zu überlegen, was mein Gegenüber eigentlich wirklich wollte.
    Und weißt Du, was ich glaube: viel öfter als wir denken, war es ganz anders gemeint.
    In diesem Sinne wünsch ich Dir ein wunderbares Wochenende,
    hab schöne Gedanken und einen großartigen Sonntag,
    ganz viele liebe Grüße,
    Kerstin

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    1. Da hast Du sicher Recht Kerstin. Manchmal ist man (oder ich) vielleicht auch zu empfindlich.
      Aber es gab Situationen, da war es auch so gemeint, wie gesagt....und wenn man es dann anspricht und nur Unverständnis erntet...dann tut das weh.
      Die Leute, die gut im "Austeilen" sind, sind selten gut im "Einstecken"....mir scheint, ich kann beides nicht.

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  29. Hallo liebe Smilla, darf ich mich auch erst am Sonntag zum Samstagskaffee dazugesellen? Ach ich mach das einfach.
    Ich hatte eine "Freundin" die ich echt mochte, die auch dann und wann mal einen Gefallen für mich getan hat - aber es war kein ausgeglichenes Verhältnis. Für mich, meine Person, hatte sie keine Gedanken, kein Mitgefühl und über Gefühle, Inneres etc. mochte ich auch gar nicht mit ihr reden. Gefragt war immer nur meine Unterstützung und Tatkraft. Wenn das Telefon klingelte, dann hieß es nicht "Hallo, wie gehts Dir? Was gibts Neues?" Sondern "Pass auf! Ich BRAUCH das und das... und zwar ziemlich bis gestern schon." Im militärischen Befehlston. Nein zu sagen fiel mir sehr schwer. Ihr die Freundschaft zu kündigen auch. Deshalb lief das wirklich jahrelang so, bis ich überhaupt keine Energie mehr hatte. Ich lag wirklich fast am Boden, weil ich nur noch damit beschäftigt war, ihre Sachen zu erledigen und ich blieb völlig auf der Strecke. Warum? Weil ich Angst hatte, sie mag mich nach einem Widerspruch nicht mehr? Ich wusste ja wie sie über andere herzog, die nicht mehr nach ihrem Pfiff sprangen. Dazu kam also noch die Befürchtung, sie würde mich im gemeinsamen "Freundes"-Kreis schlecht machen.
    Es war also dann irgendwann doch nicht mehr anders möglich, als das ich mich komplett zurückgezogen habe. Und? Es geht mir viiiiiiiiel besser. Außerdem habe ich daraus gelernt. Das Nein sagen fällt mir nicht mehr so schwer. Außerdem habe ich durch diese Situation gelernt einen gesunden Egoismus zu entwickeln und so lasse ich solche Situationen gar nicht mehr an mich ran. Nix mehr mit faulen Kompromissen, die mich im Grunde nur unzufrieden und unglücklich machen.
    Diesen Arschengel habe ich mir also selbst ausgesucht um ein Stück weiter zu kommen und einfach ein bisschen mehr gesunden Egoismus an den Tag zu legen und mehr Selbstwertgefühl zu haben. Deshalb bin ich ihr auch nicht böse, sondern im Nachhinein vielleicht sogar dankbar.
    Ab und an passiert es schon noch, das ich "emotional" reagiere, aber dann schlaf ich erst mal ne Nacht drüber und reagiere am anderen Tag erst. Ich bin dann viel sachlicher unterwegs und kann meinen Standpunkt ruhig und gelassen aussprechen.

    Liebe Smilla, ich wünsch Dir einen schönen Sonntag, ... und danke für den Kuchen!
    VG Bine

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    1. Danke Dir, liebe Bine, dass Du hier Dein Erlebnis aufgeschrieben hast...genau so etwas gibt mir die besten Denkanstöse!

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  30. Ein guter Post! Ich habe vor ein paar Jahren beschlossen, mein bester Freund zu werden.
    Ich kenne deine Gedanken und Gefühle sehr gut. Es ist schwierig Belastendes los zu lassen, aber es aus zu sprechen ist schon der schwierigste Schritt. Wir sollten uns alle viel mehr auf die Dinge konzentrieren, die uns gut tun.
    Liebe Grüße,
    Markus

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    1. Lieber Markus,
      das ist auch eine gute Strategie....aber wird man dadurch nicht sehr einsam? oder öffnet es einem erst Recht alle Türen, wenn man so sicher zu sich selbst steht?
      Gut zu wissen, dass auch Männer solche Probleme haben...Danke Dir!

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  31. Oh, das sind aber tiefsinnige Gedanken und Fragen!
    Da brauche ich erstmal einen von deinen Küchlein!
    Ich hatte das Vergnügen vor einem Jahr zur Kur zu dürfen, das hat mir wahnsinnig viel gebracht. Ich habe " Nein-sagen " gelernt! Das ist toll, wenn man es begriffen hat!
    Aber mich verletzt es immer wieder mal wenn ich merke das über mich geredet wird... Ich brummel dann meistens vor mich hin und zweifel an mir und meiner Gangrichtung. Aber auch das wird immer besser, auch ein Erfolg der Kur!
    Ich wünsche dir ein nicht zu vergrübelten Sonntag,
    Andrea

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    1. oh ich gratuliere Dir dazu, soweit bin ich leider noch nicht.

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  32. Na supi Smilla,

    schreib ich jetzt was zu den Küchlein oder zu deiner Frage ;-)
    Küchlein sehen toll aus - das muss heute dazu reichen!
    Und zu deiner Frage. Ich halte mich konsequent von Menschen fern, die mir nicht gut tun. So wenig Kontakt wie möglich. Was natürlich nicht immer leicht ist, da es sich bei einem Exemplar ausgerechnet um meine Mutter handelt. Wir sind wie Feuer und Wasser und sie sagt sehr oftt Sachen die mich verletzen. Früher habe ich mich immer aufgeregt. Hat keinen Sinn, nicht bei ihr. Sie ist total unsachlich und negativ und kramt zusammenhangslos Sachen aus dem Urschleim raus *grrr*. Bei Freunden bin ich sehr ehrlich. Ich bin eh jemand der mit seiner Meinung nich unbedigt hinterm Berg hält. Entweder jeman kann das aushalten oder nicht. Auch das macht Freundschaft für mich aus. Ich mag es auch lieber wenn mir jemand direkt die Meinung geigt als immer nur subtile Andeutungen zu machen. Da könnte ich an die Decke gehen. Hart aber herzlich. Immer raus damit! Und wenn deine Freunde nicht damit umgehen können, dann sind sie es auch nicht wert. Ich versuche immer alles noch in einen Witz zu verpacken, damit es nicht zu hart und nörglerisch klingt.
    Ansonsten konzentriere ich mich in der Hauptsache so und so auf meine Familie. Da bin ich von lauter Menschen umgeben die mich lieben und die ich liebe. Und zum Thema Dinge tun die ich nicht mag. Ich finde in unserem Alter sollte man ausschließlich Dinge tun die man mag! Ich zum Beispiel habe dem Sport komplett abgeschworen. Nicht das ich vorehr welchen betrieben hätte... Aber ich versuche es jetzt auch nicht mehr. ES MACHT MIR EINFACH KEINEN SPASS! Man verbringt schon genug Zeit mit Dingen die keinen Spaß machen. Aufräumen zum Beispiel. Da muss man sich ja nicht noch mehr Sachen aufhucken, die man widerwillig tut :-)
    Resume: Mir ist es völlig Banane was andere über mich sagen! Es ist mein Leben!

    Liebe Grüße aus Berlin
    Doreen

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    1. Oh Doreen....die eigene Mutter? das hat dann nochmal eine ganz andere "Qualität".
      Sport mach ich sehr gern, kann ich nicht lieber mit dem Aufräumen und Putzen aufhören?? ;-))

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  33. Der Kuchen und die Bilder schauen schön aus.
    Deine Worte dazu sind ehrlich und berührend. Ich habe vor einigen Jahren angefangen quasi die Leute auszusortieren die mir nicht gut tun. Natürlich ist es wohl so das jeder mal verletzt wird und man versucht darüber zu stehen doch tief im inneren nagt es dann wohl doch an einen.
    Ich habe lange bebraucht mich von solchen Menschen zurückzuziehen, aber ich habe es geschafft (außer natürlich beruflich da geht das ja nicht immer) aber in meinem privaten Umfeld fühle ich mich jetzt absolut wohl und habe lieber ein paar Freunde weniger anstatt wieder in tiefe Grübeleien darüber zu fallen warum der gegenüber mich jetzt vielleicht verletzt hat.

    Letztendlich sollten wir uns zumindest Privat darauf konzentrieren Dinge zu tun und uns mit Menschen zu umgeben die uns gut tun. Denn es ist unser Leben und die Freizeit und Wohlfühlstunden sind wohl eher begrenzt also sollte man sie in vollen Zügen genießen.
    Liebe Grüße
    Armida

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    1. Liebe Armida,
      da hast Du vollkommen Recht, ich danke Dir!

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  34. Liebe Smilla,
    ich glaube, im Leben eines jeden kommt irgendwann genau dieser Zeitpunkt, den du gerade erreicht hast. Sich im Privaten von allem und allen trennen, die dir nicht guttun, nur deine Kräfte rauben. Das ist nicht einfach und oft genug verfällst du wieder ein klein wenig in deine alten Gewohnheiten. Aber weil es dir in und mit den neuen Gewohnheiten so gut gefällt, werden diese "Rückfälle" immer weniger. Mir geht es auch wie dir - mein Gegenüber nimmt an, dass ich das unbedachte oder gar verletzende Verhalten tough wegstecke, aber innerlich macht es mir schwer zu schaffen. Vielleicht bekommen wir das aber auch noch in den Griff ...

    In diesem Sinne, hab' einen schönen Sonntag und sei lieb gegrüßt, Frauke

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  35. Liebe Smilla
    Ich mag deine Offenheit. Ich habe mich viele Jahre lang gefragt, wieso ich oft Menschen die Erlaubnis gebe, dass das was sie sagen, mich verletzen kann.
    Manchmal hatte es mit mir zu tun. Da brauchte ich eine grosse Portion Mut, die Verantwortung für mein Tun zu mir zu nehmen. Alles trauen, ganz nah an mich heranzulassen und zu betrachten. Da gab es immer wieder Momente, deren Eingeständnisse in meine eigene " Unvollkommenheit ",mich selbst erschütterten.
    Ich habe dabei viel gelernt! Ich habe für mich festgestellt, dass wenn mich etwas verletzt, es mit mir zu tun hat und weniger mit dem Gegenüber. das Gegenüber war einfach ein Spiegel, in den ich trauen musste hinein zu blicken.
    Manch mal hat es aber auch nichts mit mir zu tun. da kann Frau super lernen, sich abzugrenzen! Kann ich seeehr schlecht! Noch!
    Ich schick dir herzliche Grüsse du Gute.
    Manuela

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  36. Liebe Smilla,
    was für ein wundervoller Post - und überhaupt nicht textlastig!! Deine Bilder sind wirklich wunderschön! (ganz, ganz ehrlich gemeint!!) Und das was du geschrieben kenne ich auch von mir. Ich habe seit einiger Zeit damit angefangen, mich nur noch mit den Menschen zu umgeben, die mir gut tun, die mir Kraft geben und sie mir nicht nehmen! Auch tue ich nur noch das, was ich wirklich möchte. Fällt manchmal schwer, klappt aber mit der Zeit immer besser.
    Liebe Grüße und noch einen schönen Sonntag wünscht dir
    Rosalie

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  37. Liebe Smilla,
    danke für diesen schönen, offen Post und für das leckere Rezept.
    Ich bin immer dafür, ehrlich zu sein. Und ich finde unter Freunden, und den Menschen, die einem wichtig sind, erst Recht.
    Ich bin kein Freund der "Holzhammer-Methode", aber Kritik nett verpackt, sollte man schon äussern können und dürfen. Schliesslich leben unsere zwischenmenschlichen Beziehungen davon, finde ich.
    Ganz wichtig finde ich, dass man sich wirklich mehr auf sich selbst konzentrieren sollte, und sich nicht für andere verbiegen sollte. Mir fällt das oft ganz schwer, aber ich lerne jeden Tag dazu. Ich wünsche Dir einen schönen Sonntag. Ganz liebe Grüsse
    Nicole

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  38. Liebe Smilla, tolle Fotos und eine interessante Frage stellst du! Mein Freundeskreis ist SEHR überschaubar, er besteht quasi nur noch aus Menschen, die keine verletzenden Bemerkungen machen würden. Das ist mir auch wichtig, denn ich habe es nie geschafft, mir ein dickes Fell zuzulegen und hatte immer tagelang an leichtfertig dahingesagten Dingen zu knabbern. Und letztendlich hat es mich wahnsinnig verunsichert, was gar nicht gut fürs Selbstwertgefühl ist. Aber ja, es ist mir immer noch wichtig, was andere generell über mich denken, das Gegenteil zu behaupten wäre eine Lüge. Aber ich versuche trotzdem immer mir treu zu bleiben, oft macht mich das nicht gerade beliebt, aber ich bin es mir schuldig. Nichts ist mehr energieraubend als vorzugeben eine andere zu sein als die, die man ist.

    Liebe Grüße
    Nina

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  39. Liebe Smilla!
    Ich kann Dich gut verstehen. Ich bin auch eine die alles in sich hinein frisst und selten nein sagen kann. Wobei ich daran in den letzten Jahren (nach einem fiesen Burnout) schon ganz erfolgreich gearbeitet habe. Inzwischen versuche ich auch nur noch Dinge zu machen, die mir Spaß machen und mich mit Menschen zu umgeben die ich wirklich lieb habe. Der Freundeskreis ist dann zwar sehr überschaubar aber dabei zählt ja schließlich Qualität statt Quantität. Der Blog gehört für mich inzwischen auch zu meinem liebsten Hobby. Es ist so schön sich hier auszutauschen und so liebe Menschen zu "treffen".
    Deine kleinen Küchlein sehen sooo lecker aus. Sind die Kuchen im Glas auch Lavendelküchlein?
    Sei ganz lieb gegrüßt,
    Nicole

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  40. Liebe Smilla,
    auch bei mir hast du einen wunden Punkt getroffen! Ich setze mich aktuell mit diesem Thema auseinander...und schreibe Dir gleich mal eine E-Mail!

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  41. Liebe Smilla,
    Ich schwimme beruflich im Haifischbecken, wer überleben will braucht ein dickes Fell.
    Ich bin früher oft nach Hause gekommen und war ziemlich angefressen.
    Bis ich zur Erkenntnis kam, Neid muss man sich erarbeiten.
    Die meisten verletzenden Bemerkungen kommen von Menschen die neidisch sind und Dir Deinen Erfolg oder Talente nicht so gönnen.
    Dieses Jahr habe ich erfolgreich das NEIN sagen erlernt, es ist schon krass wie das Umfeld da drauf reagiert.
    Freundschaft muss Wahrheit vertragen können, auf den Tön kommt es an.
    Ich wünsche Dir von Herzen, das Du nicht an Dir zweifelst und das Nein sagen lernst!
    Herzliche Grüsse,
    Sabine

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  42. Liebe Smilla,
    erstmal vielen Dank fürs Rezept - das trifft sich gut, da ich mein Lavendel-Muffin-Rezept verlegt habe. Deine Bilder sehen "lecker" aus!
    Zum anderen Thema: Bei mir ist es eher so, dass ich gleich sage, wenn mich etwas verletzt oder wenn ich mit irgendwas nicht klar komme. Das war aber auch nicht immer so. Oft mache ich auch Dinge, bei denen ich es auch nicht schaffe "Nein" zu sagen. Das betrifft im Großen und Ganzen aber meistens die Familie, bzw. die Kinder. Mein Freundeskreis ist überschaubar und besteht aber auch schon über Jahrzehnte. Da kann ich offen reden - das muss eine Freundschaft schon aushalten. Im Gegenzug muss man aber auch selbst bereit sein, Kritik anzunehmen. Etwas in sich hineinzufressen führt über kurz oder lang sowieso zu einem Bruch in einer Freundschaft. Und wie du sagst, auf den Ton kommt es an.
    Und in Punkto Familie mal "Nein" zu sagen - da arbeite ich dran!
    Dir wünsche ich, dass du das schaffst, was du dir vorgenommen hast...

    Ganz liebe Grüße
    Petra

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  43. You mix it well dear Smilla! The cookies looks great =) and make me want to bake some. Since I work in hells kitchen I live in this envy all week long. I don´t like it and I can´t be silent so I protest...which is giving me even more of the crap. I don´t know what´s the best thing to do..keeping silent or speak?
    Kram!

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  44. Kära Maja...I found out that speaking out things and getting in trouble is so much healthier than eating all probs up inside!
    But even as I know this, it is hard to follow my own instructions....but I´m improving.
    Good luck in "hells kitchen"....your vacation is coming soon!
    kram

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  45. Hallo Smilla, was für ein schöner Post und viele gute kommentare! Ich bin mir sicher, du machst ganz viel richtig, zumindest kommt viel schönes und eine starke persönlichkeit rüber. Es ist vermutlich nur wichtig, zwischen emphatischer kritik und schtänkereien zu unterscheiden. Und zwischen freunden und menschen, die es eigentlich nicht gut mit einem meinen. Freunde kann man sich immerhin aussuchen, man muss nicht everybodys darling sein. Aber in echten freundschaften sollte ehrlichkeit und offenheit obligatorisch sein, mit allen zweifeln, ratschlägen, lob und tadel. und manchmal -wenn man wirklich mal daneben gehauen hat- hilft es, sich zu entschuldigen. jedenfalls gefällt mir dein sensibler stil und ich glaube, mit deiner Fähigkeit, Schwächen zuzugeben bist du gut im gleichgewicht mit dir selbst.
    Ich mag deinen Blog sehr und habe dich für den Liebster Award nominiert. http://sammelsurium2013.wordpress.com/2014/07/25/mein-liebster-award/
    Ich hoffe, du nimmst ihn an, deine Antworten auf meine Fragen würden mich wirklich sehr interessieren!
    Sonnige Grüße, Julia

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Jeder Kommentar ist für mich wie Weihnachten, ich freu mich total drüber!
Jedem von Euch einen Gegenbesuch abzustatten, schaffe ich nicht immer....aber ich gebe mein Bestes!

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